Passfahrten-Auf dem Weg zum Sani Pass

17.11.2017

Eigentlich wollten wir zuerst wieder nach Clarens fahren, um die Passstraße ein wenig später von Süden nach Norden zu fahren. Doch der blauen Himmel und die verschneiten Berge sehen zu verlockend aus, zu schön, um nicht jetzt dorthin zu fahren. Schnee: Das hatten wir schon lange nicht mehr. Smiley

Zwei Tage zuvor ging hier gar nichts mehr, erfahren wir. Die Straßen waren komplett zugeschneit und unbefahrbar.

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Wir übernachten ca. 50 km vor dem berühmten Sani Pass an einem Fluss.

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Am nächsten Tag fahren wir wieder über kurvige Straßen hinauf in den Schnee.

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Von Malealea nach Norden

16.11.2017

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In Maseru, der Hauptstadt essen wir bei sehr netten Mädels Maisbrei mit seeehr leckerem Hühnchen.

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Handbehauene Steine und schon wieder Regen. Aber zum Glück nicht lange.

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Ich möchte mir Höhlenzeichnungen der San ansehen. Didi hat diesmal keine Lust mitzukommen. Hm, da hat er was verpasst, finde ich. Denn alleine die Höhle ist schon spektakulär genug.

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Über Mohale s Hoek nach Malealea

14.11.2017

Wechselhaftes Wetter, Steinschlag (eigentlich müsste Lesotho lediglich an der Grenze ein generelles Steinschlagschild aufstellen), hübsche Hütten und ein lustiges Schild.

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In Malealea regnet und hagelt es. Ungemütlich kalt ist es und Didi überlegt sich, das schlechte Wetter mit Alkohol zu überbrücken. Zwinkerndes Smiley

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Als es dann auch noch schneit, fahren wir weiter.

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Masitise Cave House- Auf den Spuren der Dinos

13.11.2017

Bei strahlendem Sonnenschein fahren wir Richtung Masitise, denn wir möchten uns Dinosaurierspuren des Lesotho Saurus ansehen.

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Wir übernachten abseits der Teerstraße in der Nähe eines Dorfes und bekommen prompt Besuch von drei Frauen, die sich auf dem Nachhauseweg befinden. Sie möchten gerne die Kinder des Dorfes vorbeischicken. Wir müssen “Babysitten” uff…. Stolz zeigen sie uns die derzeitige Schulaufgabe. Gehäkelt wird mit einer selbst geschnitzten Häkelnadel.

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Am nächsten Morgen nehmen wir zwei Schafscherer und eine Frau ca. 10 km bis zur Hauptstraße mit. Dankbar und glücklich steigen sie aus. Sie wollen nach Osten. Wir nach Westen.

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Auch auf dieser Strecke gibt es schnuckelige Häuser.

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Dies ist ein Museum, das direkt an der Teerstraße einige Kilometer vor Masitise (bei Quthing) liegt. Der Besitzer besteht auf ein Foto von ihm in unserem Auto. Zwinkerndes Smiley

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Die Führung in diesem Haus, das in eine Höhle gebaut wurde gefällt uns sehr gut. Über eine Stunde bekommen wir die Geschichte der Region auf interessante und kurzweilige Weise erklärt. Im letzten Raum befinden sich die Fußabdrücke des Dinos an der Decke!! Wie kommen die dahin?

Dino tritt in Schlamm. Darüber legt sich eine Sandschicht, die mit der Zeit versteinert. Die ebenfalls fest gewordene Schlammschicht ist nicht so hart wie der Stein und wird von Wind und Wetter abgetragen. Der Positivabdruck des Dinos ist an der Decke sichtbar.

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Auf dem Weg nach Malealea.

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Die Maletsunyane Wasserfälle bei Semonkong

12.11.2017

Durch Semonkong führt ein Schlucht, an der wir zunächst ein Stückchen entlang wandern.

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Weiter geht es zum Wasserfall.

Es ist Samstag. Ob es wohl eine gute Idee ist, am Wochenende zu einem beliebten Ausflugsziel zu fahren?

Ja! Wir bekommen einiges geboten. Zwinkerndes Smiley

Eine Gruppe, wie wir denken Jugendlicher tanzt zu ihrem etwas abseits von uns geparkten Minibus. Es wird gegrillt und gefeiert. So jugendlich sind sie dann aber doch nicht mehr. Es handelt sich um Hochschullehrer. Hier ist die Stimmung im Kollegium wohl auch ganz gut. Zwinkerndes Smiley

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Später kommt der DMP (Deputy Minister Presdident) mit seinen Bodyguards vorbei, mit denen wir uns gut unterhalten.

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Der Village Chief ist auch anwesend und schaut sich das Gelände für das in zwei Wochen stattfindende Braai Festival (Grillfest) an.

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Leider hat es auch jede Menge bettelnder Kinder. Wir haben da ja unsere eigene Meinung. Betteln ohne Not unterstützen wir nicht, damit die Kinder nicht auf die Idee kommen, dass man mit Betteln besser dran ist, als zur Schule zu gehen. Außerdem möchten wir nicht mit “Give me sweets” (ohne please) als erste Worte begrüßt werden. Ein “Hello” wäre schon netter. Erklärungen unsererseits sind leider meistens nutzlos. Wohl auch, weil andere Reisende austeilen, um das Gefühl zu haben etwas Gutes getan zu haben.

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Den jungen Schäfern geben wir gerne von unserem Wasser, als die danach fragen. Wir wüssten nicht, wo sie sonst ihr Wasser her bekommen. Außer dem Wasserfall auf der anderen Seite, der 200 m tief ins Tal stürzt gibt es hier nichts. 

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Die Mohair Ziegen sehen kuschelig aus.

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Vom Wasserfall kann man sich 200m in die Tiefe abseilen.

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Und während ich mich ein bisschen auf s Sofa gelegt habe, bekommt Didi Heiratsanträge von weiblichen Sonntagsausflüglern.

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Mohale Damm und weiter Richtung Roma

11.11.2017

Mohale Damm

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Eine Disco, einen Paraffin plus fish and chips shop, tanzende Schulkids und der Vatican car wash und fast food Laden.

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Wir übernachten bei Ramabanta in einem kleinen Dorf abseits der Hauptverkehrsstraße und müssen hier erst einmal die Dorfcheffin um Erlaubnis fragen. Erinnerungen an die Westküste werden wach. Smiley

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Hier sind wir schon in der Nähe von Semonkong.

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Botanischer Garten von Katse

9.11.2017

Durch den Dammbau verschwanden im Flusstal einige Pflanzen, die man vorher aber “rettete”.

Das Ticket für den Dammbesuch ist auch hier gültig und auch diese Führung können wir wärmstens empfehlen. Man lässt sich Zeit und erklärt fachkundig auch die Zusammenhänge von Pflanze und deren medizinischer Wirkung.

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Besonders hübsch finden wir eine der sieben hier vorkommenen Aloe Arten, die “Spiral Aloe”, die Nationalplfanze Lesothos.

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Katse Damm

8.11.2017

Dieser Damm versorgt die Umgebung von Johannisburg mit Wasser. Ein über 40 km langer Tunnel führt von hier bis nach Clarens, wo das Wasser in einen Fluss austritt und von hier in einen Damm geleitet wird.

Der Katse Damm ist außerdem mit dem Mohale Damm (auch in Lesotho) durch einen 30 km langen Tunnel verbunden. Dieser dient als Ausgleich des Wasserpegels der beiden Dämme. Weitere Dämme sollen folgen. Ein faszinierendes Projekt.

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Wir dürfen in die Staumauer hinein, aber dort leider keine Fotos machen. Die Führung lohnt sich.

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Fahrt zum Katse Damm

6.11.2017

Der Grenzübergang  Caledonspoort ist wohl der schnellste und angenehmste bisher. Pässe stempeln: 3 Minuten. Carnet stempeln: 2 Minuten. Für Lesotho muss man eine Roadtax bezahlen, was auch innerhalb von 10 Minuten erledigt ist. Der erste Eindruck von Lesotho ist sehr angenehm. Freundliche Menschen.

Der zweite Eindruck ist dann dieser hier:

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Ui, was geht denn hier ab? Vermummte Menschen, die uns an den Gehilfen des Sensemanns erinnern. Oder an die die Seele aussaugenden grauen Gestalten aus Harry Potter. Oder doch eher Sandmenschen aus den Star Trek Filmen?

Nein, es ist die Berufsbekleidung der Schäfer. Sie tragen Gummistiefel, eine Decke um die Schulter und –trotz des warmen Wetters- eine Art Motorradsturmhaube.

Sie beaufsichtigen Mohair Ziegen und ihre Schafe bei Wind und Wetter.

Am Sonntag werden die Gummistiefel auf Hochglanz geputzt und die schön gemusterte Decke herausgeholt. Man präsentiert sich im Dorf und auch die Mädels machen sich schick. Ob sie wohl von einem Schäfer träumen? Ich stelle mir deren Füße vor, die tagtäglich ohne Strümpfe ins Kleinbiotop Gummistiefel gesteckt werden….

 

In Leribe tanken wir voll, denn hier ist der Diesel billiger, und fahren bei bestem Wetter Richtung dem 3090 m hohen Mafika-Lisiu Pass.

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VAnGO ist solche Höhen nicht gewohnt und dann passiert es. Es dampft mächtig aus der Kühlerhaube. VAnGO ist heiß zu heiß. Den kompletten Pass hinauf hatten wir so starken Rückenwind, dass der Motor nicht gekühlt wurde. Der Lüfter sprang nicht an und somit kocht das Kühlerwasser.

Beim Lookout füllen wir Wasser nach.

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Wir beschließen, es für heute gut sein zu lassen. Doch hier oben bläst ein seeeehr kalter Wind. Ein Stückchen bergab finden wir eine nette Wiese, auf der wir 14 Liter Wasser ins Kühlersystem von unserem Auto nachfüllen. Die Bedenken wachsen. Hat der Motor das überlebt? Wir schlafen beide schlecht. Didi denkt an …. und ich überlege mir, wie man unser Auto über die Berge wohl aus Lesotho wieder heraus transportieren kann.

Doch VAnGO ist der Beste! Smiley Er springt morgens ohne Probleme an. Kein weißer Rauch, keine Blubberblasen im Wasser. Die Kopfdichtung hat die Tortur also überlebt. Unendlich erleichtert und immer noch bei blauem Himmel geht es weiter.

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Hübsch wie man hier in die Wellblechhütten schmucke Holztüren einbaut.

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Auffällig sind die Toilettenhäuschen, die alle gleich aussehen. Ob hier wohl wieder einmal ein Hilfsprojekt am Werke war?

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