Drakensberge

18.12.2017

In Dundee finden wir den Kwa Rie Caravan Park. Einen wunderschön am See gelegenen Campingplatz. Den merken wir uns, falls wir nochmal in dieser Gegend sind. Die Bungalows sind auch hübsch anzuschauen und erinnern uns an die Familie Feuerstein.

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Leider haben wir Pech mit dem Wetter und so fahren wir relativ schnell durch diese wunderschöne Landschaft der Drakensberge.

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Ithala NR

15.12.2017

Nach dem Kgalagadi NP ist dies unser zweit liebster Park. Die Landschaft ist abwechslungsreich und Tiere gibt es mehr als genug. Gleich in den ersten zwei Stunden haben wir mehr Elefanten gesehen als im Tembe Elefant Park.

Der Campingplatz ist genau so, wie wir ihn mögen: Buschcampen mit Dusche und Toilette. Direkt am Fluss. Ganz alleine.

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Diese beiden Nashörner, denen man das Horn absichtlich abgeschnitten hat, um sie vor Wilderern zu schützen, sind nicht ganz so relaxed. Sie joggen neben unserem Auto her, wechseln plötzlich die Richtung auf uns zu und drehen dann doch wieder ab.

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Die Giraffen hingegen sind hier tiefen entspannt. Guckst du.

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Roadblock. Wir durften aber nach einer Weile passieren, ohne unsere Papiere vorzeigen zu müssen.

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Und noch mehr Bilder Zwinkerndes Smiley

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Unser Campingplatz am Fluss.

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Auf dem Dung der Elefanten und Nashörner wachsen Pilze. Da waren die Mistkäfer wohl nicht schnell genug.

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Eine Brücke führt zum Picknickplatz. Nicht nur Menschen tummeln sich hier.

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Am Zebrastreifen halten wir selbstverständlich an.

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Diese Antilope haben wir bisher noch nicht gesehen. Wir denken, es ist ein Oribi.

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VAnGO hat das kleine Zebra ziemlich erschreckt. Schnell zur Mama.

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Nach drei wunderschönen Tagen verlassen wir diesen Park und fahren nach Dundee.

Bis Kosi Bay an der Grenze zu Mosambik

10.12.2017

Sodwana Bay liegt im Isimangaliso Park. Dieser Park zieht sich entlang der Küste bis Kosi Bay. Leider muss man bei jedem Parkeingang neu bezahlen, selbst wenn man nur mal für ne Stunde den Park verlässt. Durch die vielen Seen ist man sowieso gezwungen mehrmals ein- und auszufahren, da diese es unmöglich machen den kompletten Park mit Wegen auszustatten. Jedes Gate hat zudem auch noch unterschiedliche Preise. Wer sich so etwas ausgedacht hat, ist wirklich nur auf s Geld aus.

Stricktes Alkoholverbot im Nationalpark. Ha ha, habt ihr schon mal einen Südafrikaner gesehen, der sich von solchen Schildern abhalten lässt. Zwinkerndes Smiley 

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Im Park gibt es einen Campingplatz, doch wir wissen nicht wie viel die Übernachtung kostet. Um das heraus zu finden sollen wir den Parkeintritt bezahlen (gute 10 Euro). Anrufen möchten man dort für uns nicht und wir haben lediglich Internet Guthaben, können also nicht telefonieren. Für uns ist es unverständlich, dass die Preise nicht schon am Gate bekannt sind. Wir ärgern uns über die Vorgehensweise und wollen gerade kehrt machen, als ein freundlicher Südafrikaner mich anspricht und meint, er würde für uns bezahlen. Bevor wir Veto einlegen können ist schon alles erledigt. Er begleitet uns bis an die Campingplatzrezeption, weil er den Platz eventuell billiger bekommen kann. Doch das ist leider nicht der Fall und 440 Rand (ca. 30 Euro) möchten und können wir nicht bezahlen. Das ist mehr als die Hälfte unseres täglichen Budgets.

Davie hat Verständnis und lädt uns, nachdem wir uns am Strand umgesehen haben ein, bei ihm auf dem Grundstück (Platz vor seiner Bootsgarage) zu übernachten. Das ist doch gut. Smiley

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Wir gehen in Sodwana Bay am toller Strand spazieren. Endlose mit Büschen und Bäumen bewachsenen Dünen ziehen sich entlang des blauen Meeres. Der Wind formt ständig neue Muster in die Dünen und verweht unsere Spuren. Ich bin glücklich, dass wir diesen Strand sehen dürfen. Meer, hohe Sanddünen, Büsche und Bäume. So etwas habe ich vorher noch nie gesehen.

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Das Wetter am nächsten Tag lädt nicht zum Baden ein und um erneut zum Strand zu kommen müssten wir ja wieder Eintritt bezahlen. Also fahren wir gen Norden und finden im Casitas Campingplatz bei Kosi Bay ein nettes Plätzchen, mit sehr netten und hilfsbereiten Besitzern.

Im Tembe Elefant Nationalpark soll es die größten bis zu 7  Tonnen schweren Elefanten Afrikas geben. Schaun wir mal.

Der Park enttäuscht. Wir müssen mit geschlossenen Fenstern fahren, da es hier Tausende Zecken zu geben scheint. Sobald wir einen Baum streifen, krabbeln mindestens zehn dieser Viecher auf der Windschutzscheibe und den Seitenscheiben herum. Sie übertragen das Zeckenfieber. Wieder mal so eine Krankheit, die man lieber nicht haben möchte.

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Von Elefanten sehen wir erst mal weit und breit keine Spur. Ranger beantworten unsere Frage nach den Elefanten mit einem Schulterzucken. Wir interpretieren es so, dass es hier wohl nicht mehr so viele hat. Die Park grenzt an Mosambik. Wilderer können ungehindert über die Grenze kommen…. Nach einem kompletten Tag des Umherfahrens auf tiefsandiger, für VAnGO eigentlich zu schmaler Piste entdecken wir dann doch noch zwei Elefanten.

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Auch bei der Suche nach einem Campingplatz haben wir nicht gerade Glück. Auf unserem Weg gibt es die nächsten 100 km keinen. Wir fragen bei der malerisch am Stausee gelegenen sehr exklusiv aussehenden Jozini Tiger Lodge and Spa nach, ob wir auf dem Parkplatz übernachten dürfen. Für das Restaurant besteht ein Dresscode, lese ich auf einem Schild an der Rezeption. “Smart casual only – no exeptions”.

Hm, jetzt muss ich mir was überlegen. VAnGO verliert mal wieder Luft und Didi muss reparieren. Es wird bald dunkel. Ich erkläre und lasse durchblicken, dass wir uns hier sehr sicher fühlen und ungern am Straßenrand übernachten würden. Die beiden Manager zeigen Verständnis und lassen uns übernachten. Zum Glück. Am nächsten Tag stellen wir nämlich fest, dass auch die nächsten  80 km kein Campingplatz gekommen wäre.

Ins Restaurant gehen wir nicht. “Smart casual” haben wir nicht in unserer Garderobe. Zwinkerndes Smiley

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Löwen mit Beute im Hluhluwe NP

5.12.2017

Mit Nelke fahre ich mittags in den Hluhluwe NP.

Die Tiere sind heute eine bisschen nervös und speziell ein Rhino mag es gar nicht, dass wir vorbei fahren möchten. Zunächst kommt es uns joggend auf der Straße entgegen, so dass Nelke rückwärts fahren muss. Zum Glück biegt das Rhino ins Gebüsch ab und grast dort zunächst. Langsam möchten wir am Rhino vorbei fahren. Doch Rhino möchte das wohl nicht. Blitzschnell dreht es sich herum und rennt uns hinterher. Auf der Straße sind wir schneller als das Nashorn im Gebüsch und so hängen wir es leicht ab. Adrenalin haben wir trotzdem.

Voll konzentriert auf die rechte Seite übersehen wir deshalb zunächst die Löwen auf der linken Seite.

Ranger fragen uns, ob wir Löwen gesehen hätten. Wir verneinen und warnen vor dem Nashorn.

Die Löwen möchten wir aber auch sehen, doch die Straße ist hier so eng, dass wir nicht wenden können. Das ist erst in ein paar Kilometern möglich. Als wir bei den Löwen ankommen, sind die beiden Safariautos schon wieder weg. Das würde mich als Tourist ja schön ärgern. Da sieht man schon mal Löwen hautnah und dann darf man nur 5 Minuten gucken, bevor es wieder weiter geht. Nelke und ich lassen uns Zeit.

Es sind drei männliche Löwen, die ein sehr großes Tier erlegt haben. Die Beute liegt leider hinter Baumstämmen. Wir können aber einen Huf erkennen und sehen so viel, dass wir wissen, dass es sehr groß ist. Ein Nashorn oder Elefant kann es nicht sein, denn die haben keine Hufe. Es muss also ein Büffel sein.

Der Büffel hat sich anscheinend auch ziemlich gewehrt, denn alle drei Löwen haben Verletzungen und einer humpelt sehr. Schlagkaputt und kugelrund vollgefressen ruhen sie sich aus.

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Wir sehen außerdem kämpfende Nashörner.

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Und schlappe Nashörner.

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Welch ein Tag.

Dieser muss mit einem Braai (Grillen) beendet werden beschließen wir. Also auf zum Metzger, um Fleisch zu kaufen.

Der Metzger in Hluhluwe Town ist speziell.

Es gibt dort 2 Theken, die nebeneinander stehen und unterschiedlich bestückt sind. Die schwarze Bevölkerung wird links von Schwarzen bedient, die weiße rechts von Weißen. Ups….

 

Am nächsten Tag fahren Didi und ich noch einmal in den Park. Ich möchte ihm die Löwen zeigen, die ihre Beute sicherlich noch nicht verlassen haben.

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Wir sehen zwei Löwen. Keine Ahnung, wo der dritte ist. Aber weit weg ist er sicherlich nicht. Die Löwen haben die Beute vor die Baumstämme gezerrt.

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Heute sind mehr Autos da, als gestern und ein Löwe fühlt sich wohl in seiner Ruhe gestört.

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Doch den Platz, den er sich jetzt ausgesucht hat, ist nicht wirklich friedlicher.

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St. Lucia und der Isimangaliso Park

1.12.2017

St. Lucia ist ein Touristendorf. Auch mal ganz nett. Wir schlendern durch die Straßen und schauen uns die Touri Läden auch mal von innen an. Didi schaut nach Flip Flops, aber umgerechnet 20 Euro müssen es dann doch nicht sein. Kaum aus dem Laden draußen gibt sein linker Flip Flop den Geist auf. Dumm gelaufen, im wahrsten Sinne des Wortes. Zwinkerndes Smiley

Statt zurück zum Touri Laden gehen in den PeP Laden (ähnlich des Deutschen KiK) und kaufen bequemere und schönere Flip Flops als im Touri Laden für 4 Euro. Geht doch.

Wir genießen den Bummel im Städtchen und gehen am nächsten Tag zum Strand.

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Wir beobachten Schnecken, die in den Wellen hin und her gespült werden und es eilig haben, sich wieder im Sand zu vergraben. Es ist schön, mal wieder barfuß im Meer zu laufen. Das letzten Mal war das in Angola.

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Diese Wolke kommt mit atemberaubender Geschwindigkeit auf uns zu und verursacht unglaublich starke Winde, als sie über uns hinweg rollt. Ein bisschen beängstigend ist das Schauspiel schon. Naturgewalten aus dem Nichts.

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Mit Nelke, fahre ich in den Isimangaliso Park. Um 4.30 Uhr starten wir. Jaaaaa, echt. Soooo früh. Gähn.

Es nieselt leicht und somit sind die Lichtverhältnisse zum Fotografieren nicht optimal. Das Highlight sind kämpfende Giraffen. Es hat etwas Anmutiges, wie sie fast in Zeitlupe ihre Hälse aneinanderschlagen. Man könnte meinen,  sie tanzen Ballett. Die Körper fest aneinandergedrückt werden die Hälse geschwungen und versucht mit den Hörnern den Hals des anderen zu treffen.

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Irgend etwas juckt…

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Diese Tiere hier, kennt ihr nun mittlerweile schon. Zwinkerndes Smiley

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Der hier ist aber neu:

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Und der hier auch:

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Wieder im Bushbaby camp angekommen erfahre ich, dass sich Didi nicht wohl fühlt. Der Arme. Eigentlich hätte er wohl gerne mal seine “Auszeit” genossen, hatte aber mit Bauchschmerzen zu kämpfen.

Ob das Gift des Skorpions wohl gegen Bauchweh hilft?

Dieser hier läuft zwischen unseren Stühlen herum und wird von Blitz, der Schäferhündin entdeckt. Ein Stich schmerzt sehr, ist aber nicht tödlich. Mit den großen Scheren kann sich der Skorpion gut verteidigen und benötigt kein starkes Gift.

Gefährlich sind die mit den kleinen Scheren und dem dicken Schwanz. Sie tragen ein äußerst schmerzhaftes, lähmendes oder gar tödliches Gift in sich.