Felszeichnungen von Manyana

06.08.2017

Dieser uralte Feigenbaum im Dorf Manyana diente den Einheimischen schon immer als Treffpunkt, denn er bietet, wenn er Blätter trägt, Schatten. David Livingstone (Missionar und Forschungsreisender) nutzte diesen Platz, um die Menschen medizinisch zu behandeln.

Die Äste des Baumes, die auf den Boden ragen bilden dort Wurzeln und somit entstehen scheinbar neue Bäume. Sehr interessant! Alles was man hier am Bild sieht ist also ein Baum.

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Unweit des Feigenbaums sind ca. 2000 Jahre alte Felszeichnungen im Zimbabwe Stil zu bewundern. Eine Eule, neugierige Affen und ein weiblichen Baum mit Beinen und Bauchnabel gibt es auch. 

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Eintritt und Führung sind kostenfrei Zwinkerndes Smiley.

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Wir suchen uns zum Übernachten wieder einem Platz “hinter dem Zaun”. Botsuana ist eingezäunt. Kilometerlange Veterenärzäune durchziehen das Land. Ab und zu finden wir eine Stichstraße. Genau in so eine fahren wir und finden wie immer keine Menschenseele. Erst einmal. Heute flüchtet der Wärter des Wasserhäuschens vor uns. Wir erhaschen einen kurzen Blick von ihm, bevor er im Busch verschwindet. Kaum eine halbe Stunde später (wir finden einen schönen Platz ca. 2 km weg vom Wasserhäuschen), hören wir Stimmen. Drei Männer kommen auf uns zu und ich gehe ihnen lächelnd entgegen. Mit zweien darf ich die Hand schütteln. Der dritte ist der Wasserwärter. Er steht noch immer unter Schock. Der Arme. Er dachte, wir seien gekommen, um ihn zu erschießen. Wie ein Tier sei er auf allen Vieren im Schutz der Büsche voller Angst zu seinen Dorf gerannt. Sein Herz würde immer noch klopfen. Immer noch völlig verwirrt schüttelt er mir aber dann doch die Hand.

Die beiden anderen Männer lachen. Sie sind völlig entspannt und nachdem wir erklären, dass wir Touristen sind, dürfen wir hier auch die Nacht über bleiben. Der Wasserhäuschenwärter wird von diesem Tag wohl noch lange erzählen.

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