Halbinsel bei Gachegache – TseTse Island

25.8.2017

Das Problem mit dem Kariba See ist, dass sich dessen Uferbereiche entweder in privater Hand befinden oder Nationalparkgelände sind. Bei Gachegache denken wir ein herrenloses Stück Land gefunden zu haben und machen es uns nach dem Hausputz mit einem Sundowner gemütlich.

Jede Menge Wildlife ist hier, so dass keine Langweile aufkommen kann. Vor allem die Hippos, die in größeren Gruppen um uns herum stehen sind eine neue Erfahrung. Gerade in der Abend- und Morgendämmerung kommen sie an Land zum Fressen und so bewegen wir uns doch auch mit Bedacht. Sie sind sehr gefährlich, wenn es um ihr Revier geht und Menschen sind sie an diesem Platz eher nicht gewohnt.

Das abendliche Lagerfeuer ist obligatorisch. Es hält die Tiere in –für uns- sicherer Entfernung.

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Wir üben uns unter Perry s Anleitung im “Lichtschreiben”. Die Buchstaben tanzen noch ein wenig, aber wir finden Spaß an der Sache.

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Suchspiel: Wo ist das Tier?

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Das hier ist leichter zu entdecken.

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Hier gefällt es uns so gut, dass wir beschließen eine zweite Nacht zu bleiben. Doch da taucht ein Toyota mit Touristen auf und fährt direkt auf uns zu. Hm, ob wir wohl verjagt werden? Es stellt sich heraus, dass der Fahrer des Safariautos der Besitzer des Landes ist. “Are you aware that you are on a private hunting concession area?” 

Äh, nö.

Wussten wir wirklich nicht. Höflich fragen wir, ob wir noch eine Nacht bleiben dürfen. Frechheit siegt. Zwinkerndes Smiley Und er sagt ja. Wunderschön.

Im weiteren Gespräch fragen wir, was denn hier gejagt wird. Knappe Antwort “ Everything” Enttäuschtes SmileyErstauntes Smiley  Gerade zahlkräftige amerikanische Touristen “jagen” hier, was vor die Flinte kommt. Eine Sache, die uns nicht wirklich gefällt, allerdings gibt es natürlich auch andere Meinungen. So ermöglicht  das Geld für den Abschuss eines –sagen wir mal Elefanten- auch das Bestehen dieses privaten Landes, welches auch wieder ein Lebensmöglichkeit für andere Elefanten bietet. Es mag jeder darüber denken wie er mag und es gibt sicher tausend Gründe für das Für und Wieder.

Das private Land erstreckt sich O-Ton:

“Here up to the mountains (gerade noch in Sichtweite) and here to this side ähhh you see this mountains? from there maybe 60km more…..” Wow Privatland größer als der Landkreis, aus dem wir kommen!

So genießen wir also noch einmal Ellen und Perry s gute Küche (die beiden sind leidenschaftliche und begnadete Köche) in wunderschöner Landschaft.

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Auf der Weiterfahrt Richtung Kariba Stadt entdecken wir seltsame Landschaften und große Knochen.

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Neben dem Elefantengerippe findet Didi eine Patrone. Füße und Kopf fehlen.

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