Inland Richtung Huambo und wieder zurück zur Küste nach Benguela

08.05.2017

Kurz vor Lobito biegen wir erneut Richtung Osten ins Landesinnere ab. Auch hier werden wir wieder mit sagenhaft schöner Natur belohnt.

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In Huambo gibt es nicht wirklich viel zu sehen. Wir machen Halt im Krankenhaus, da Dan seit zwei Tagen einen fruchtbaren Hautausschlag hat, der sich schnell verbreitet. Im Krankenhaus ist die Hölle los und wir kennen die Gepflogenheiten nicht, wissen also nicht, wo und ob man sich anmelden muss. Durch die Sprachprobleme wird die Lösung des Problems nicht einfacher. Auf der Suche nach einem englischsprachigen Arzt gehen wir einfach hinein und finden dort leider auch keinen…. Dan versucht es mit seinen Spanischkenntnissen und der arme Arzt fragt, welche Farbe seine Haut normalerweise hat… Enttäuschtes Smiley

Ok, also hier kommen nicht sehr oft Weiße vorbei. Wir verlassen das Krankenhaus mit einem Rezept, auf dem zehn verschiedene Arzneimittel aufgeschrieben sind.

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Bei Caala übernachten wir in 1600 m Höhe neben einer kleinen Kirche. Der freundliche Pastor hat die Schranke für uns geöffnet und lässt uns gerne hier übernachten an dem friedlichen Ort. Es wird  ganz schön kalt nachts, aber auf solch kühle Nächte haben wir uns ja gefreut und es geht uns gut.

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Eine Nacht später sieht die Sache leider schon ganz anders aus. Dan fühlt sich gar nicht gut. Er hatte in Mali schon einmal Malaria und meint, dass er es nun wieder hat. Die Symptome seien gleich. Er sieht furchtbar aus, kann sich kaum auf den Beinen halten. Wir machen also früh Halt und Dan legt sich in den Schatten (nachdem er Coartem genommen hat), während Didi sich auf die Suche nach dem Fehler unserer Zentralverriegelung macht. Die Sicherung fliegt immer wieder und der Kupferwurm scheint gut versteckt.

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Abends geht es Dan immer schlechter. Durch Didi s Malaria haben wir gelernt und uns mit Malaria-Spritzen eingedeckt. Diese wirken schneller als die Tabletten.

Also jagt der deutsche Mechaniker dem australischen Globetrotter die erste Spritze in dessen Allerwertesten. Kein Problem für einen krankenhauserfahrenen Moto Crosser Strebersmiley

Am nächsten Morgen geht es Dan nicht wirklich gut. Wir lassen ihm die Entscheidung, ob ich seinen Jeep bis in die 200 km entfernte Stadt fahren soll oder ob er sich hier noch einen Tag ausruhen möchte. Er möchte weder fahren noch gefahren werden. Nur liegen. Also gut. Didi gibt ihm die zweite Spritze. Zum Glück geht es Dan am nächsten Tag besser… nicht wirklich prickelnd, aber besser.

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Wir fahren Richtung Benguela, wo wir unser Visa verlängern wollen. Angola ist zu schön und zu unentdeckt, als dass man es zu schnell bereisen darf.

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