Nairobi Fliege oder Acid Bug

12.05.2017

Das ist der kleine Bösewicht!

Angola0851

Didi und Dan hat s ziemlich böse erwischt. Diesmal bin ich verschont geblieben. Ich kann mein Glück kaum fassen, bin es doch sonst immer ich, die gestochen wird.

Diesen Mistviechern sollte man besser nicht zu nahe kommen. Der arme Didi:

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Hier einige Infos aus dem Internet:

Nach Angaben des Ministeriums für Gesundheit ist der gekrümmte Stachel der Nairobi Fliege am Kinn untergebracht. Es ist ein Insekten mit abwechselnd schwarz-orange Markierungen. Es hat einen schlanken Körper und ist etwa 1-1,2cm lang und 2-3mm Durchmesser. Die Ameisen ähnlichen Insekten haben drei Beinpaare und 2 lange dünne transparente Flügel. Durch das Licht angezogen fliegen sie in Häuser unter krabbeln auf Kleidung, Handtüchern, Bettwäsche und Decken herum. Also immer schön die Kleidung ausschütteln, bevor man sie in “verseuchten” Gebieten anzieht.
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Nairobi Fliegen haben die Giftstoffe Pederin. Von der Toxizität ist es 12-15 mal stärker als das Gift von Kobra Schlangen. Aber wegen der sehr geringen Menge ist es nicht tödlich wie das Schlangengift. Die Giftstoffe werden freigesetzt, wenn die Nairobi Fliege beim Stechen gestört oder getötet wird. Durch Reiben verteilt man die Giftstoffe auf der Haut und es gibt dabei Verbrennungen der Haut (Dermatitis) oder Muskelschäden in Form von Ausschlag. Es kann auch zu leichtem Fieber kommen. Der Patient fühlt 6-8 Stunden nach dem Auftreten der Rötung und dem Brennen der Haut ein Kribbeln. Nach 3 Tagen beginnt Schuppenbildung. Nach 5-7 Tagen sind die Schuppen abgegangen und die neue Haut kommt hervor.
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Im Falle eines Stiches sollte man so schnell wie möglich die betroffene Hautstelle mit viel frischem sauberen Wasser abwaschen. Mit Kochsalzlösung wäre viel besser aber das dürfte man in diesem Moment nicht zur Hand haben. Man muss darauf achten, dass man mit der Hand die Giftstoffe nicht auf andere Körperteile überträgt oder gar auf andere Personen. Wenn die Hautreizung beginnt, kann mit verdünntem Salzwasser und Seife gewaschen werden.
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Wikipedia ist, was das Stechen anbelangt, anderer Meinung:

The name Nairobi fly or Kenya fly applied to two species of beetle which live in East Africa, Paederus eximius and Paederus sabaeus.

The Nairobi fly is a common example of an insect that contains a corrosive substance known as pederin. They are species of the rove beetle genus Paederus, and are black and red in colour, and about 6–10 mm long. They live in rotting leaves where they lay their eggs.

The beetles neither sting nor bite, but their haemolymph contains pederin, a potent toxin that causes blistering and Paederus dermatitis. The toxin is released when the beetle is crushed against the skin, often at night, when sleepers inadvertently brush the insect from their faces. People are advised to gently brush or blow the insect off their skin to prevent irritation.

Heavy rains, sometimes brought on by El Niño events, provide the conditions for the Nairobi fly to thrive. Outbreaks have occurred in 1998 and 2007.

 

Kommentar Didi:

“egal wer nun Recht hat ich habe ab sofort einen Lieblingsfeind!”

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