Nationalpark Bandia

Trotz des ähnlichen Namens zu Bandit…..hier herrscht das gerade Gegenteil.

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Als wir hier ankommen und die Schranke durchfahren, stehen wir nach kurzer Wellblechpiste auf einem übersichtlichen Vorplatz, auf dem die Hütten der Guides und der Wärter untergebracht sind. Nachdem es schon Nachmittag ist und wir lieber frühmorgens auf eine Tour durch den NP gehen wollen, fragen wir vorsichtig, ob wir hier übernachten dürfen.

“Pas de Problem” also kein Problem sagt man uns. OK das haben wir gestern auch gehört….Mal sehen was es kosten soll. Also erst noch einmal die Frage von uns, ob das dann auch kostenlos wäre. “Natürlich” die Antwort! Herz Yeah so macht das Reisen SpaßCooles Smiley

Und wenn man direkt ans Auto solch netten Besuch bekommt erst recht.

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Wir stellen unser Auto abseits in den Schatten und gehen erst mal auf Erkundungstour. Welche Möglichkeiten hat man hier und was kostet es?

Hier die Tarife:

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Wir haben gestern ein Schweizer Paar Ursi&Heiko kennengelernt, die eventuell auch kommen wollen. Somit wollen wir noch warten. Es macht jedenfalls Sinn, in den angebotenen Pickups auf der Ladefläche in den Park zu fahren. Hier hat man durch die hohe Sitzposition und die Rundumsicht die beste Chancen auf gute Fotos und Beobachtung der Tiere. Ein Guide ist obligatorisch. Ohne hätte man in dem riesigen Park eh kaum Chancen etwas zu sehen. Die Preise sind für eine “Safari” wirklich gering, aber dennoch ist das Mieten eines der umgebauten Pickups, auf das vielleicht 12 Personen passen zu zweit nicht gerade sinnvoll. Deshalb versuchen wir, uns einer Gruppe anzuschließen und die Kosten zu teilen.

 

Abends schlendern wir noch etwas durch die Gegend und kommen am jetzt bereits geschlossenen Restaurant vorbei. Direkt von der Terrasse dort kann man einen kleinen See überschauen und was sehen wir? Krokodile! Ich bin absolut begeistert über die Nähe zu diesen Tieren und deren Anzahl, dass ich den herumspringenden Affen keinen Blick mehr würdige, obwohl diese sich allergrößte Mühe geben mit viel Blödsinn und HalliGalli  auch mal aufs Foto zu kommen Laut lachen

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Direkt bei uns am Ufer laufen auch einige Nilwarane herum. Wir laufen auch noch zu einem Gehege, in dem einige Riesenschildkröten untergebracht sind. Auch eine Hyäne liegt faul auf dem Boden. Der Schädel so groß wie ein Medizinball…..Alles sehr respekteinflößend wie ich finde! Ich beschließe, heute Nacht zum Pinkeln lieber im Auto zu bleibenVor Lachen auf dem Boden wälzen –lol-Vor Lachen auf dem Boden wälzen

Welch ein schöner Ausklang des Tages!

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Am nächsten Morgen:

Ursi und Heiko werden es nicht mehr schaffen und so halten wir Ausschau nach einer englischsprachigen Gruppe und werden bei einer Gruppe Amerikanern auch sofort fündig. Sie erweisen sich als sehr nette Gesellen und wir dürfen uns anschließen. Es ist eine Familie, von denen einige im Grenzgebiet zu Mali im Senegal leben. Und schon haben wir eine Einladung einmal vorbeizusehen Geheimnis erzählendes Smiley

Hier gibt es übrigens auch einen Guide mit Vornamen Amadou, der perfekt Deutsch spricht und sehr freundlich ist.

 

Die Fahrt geht los. Ich will hier nicht lange schreiben sondern die Bilder sprechen lassen.

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Am meisten fasziniert mich, wie nahe wir den Tieren kommen können. Sie haben sich an die Motorengeräusche der Pickups gewöhnt. Ich weiß nicht, wie sie auf VAnGOs Blubbern reagiert hätten. -Alles Richtig gemacht –Nur ein Scherz

In diesem hohlen Baobab Baum wurde die sterblichen Überreste von Schamanen des Stammes der Kriots beigesetzt. Jede Dorfgemeinschaft dieser Stämme besitzt einen solchen Baum. Deren Glaube ist auch heute noch das diese Art der Beisetzung jedes Jahr den Regen wieder bringen wird. Irgendwann in den 70ern wurde dies vom Senegalesischen Staat verboten. Als es jedoch einige Jahre später tatsächlich zu einer schlimmen Dürreperiode kam wurden die Stämme aufsässig und somit wurde bis zum heutigen Zeitpunkt die Erlaubnis erteilt diesen Brauch weiterzuführen.

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Schau mir in die Augen Kleine!

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Jetzt aber nix wie weg hier!

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Und weil es hier so schön ist und die Leute hier so freundlich sind, bleiben wir gleich noch 2 weitere Nächte.

Ist ja auch echt anstrengend so eine Safari!

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Kleine Geschichte am Rande:

Als wir abends wieder einmal den Krokodilen zusehen kommt Amadou mit einer Reisegruppe vorbei. Alles Chinesen……er ist total genervt und meint, dass sie auf der Safari lauthals gejohlt haben als sie Tiere gesehen haben und einige sogar aus dem Auto gesprungen und den Tieren nachgerannt seien, um Selfies zu machen mit diesen Vor Lachen auf dem Boden wälzen. Sie scheinen da wohl irgend etwas falsch verstanden zu haben. Und gut, dass die Rhinos schon vom Gejohle der Chinesen reißaus und nicht einen von ihnen aufs Horn genommen haben.

Beim ummauerten Schildkrötengehege hüpfen auch gleich noch ein paar von ihnen über die Mauer, um sich neben den Schildkröten zu positionieren. Oh weh, so ein toller Job scheint ein als Guide also doch nicht zu habenNur ein Scherz

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