Von Dolisie nach Londela Kayes

14.04.2017

Wir verlassen Gap`s in Dolisie und machen uns auf den Weg in die Demokratische Republik Kongo. Da wir abenteuerlustig sind, wählen wir nicht den Weg über Angolas Enklave Cabinda, der durchweg geteert ist, sondern fahren über dirt-roads Richtung Luozi. Diese Strecke ist eines der letzten Offroad-Abenteuer Afrikas, sagt man. Einmal auf diesem Weg, muss man durch. Es gibt keinen “chicken-way”, also keinen Weg drum herum.

Jeder warnt uns davor, diese Strecke in der Regenzeit zu befahren. Einige Teilstücke seien dann unbefahrbar. Der Schlamm wird zur Schmierseife. Autos schlittern haltlos in den Graben. Die schlammigen Wasserdurchfahrten seien so tief, dass Dan s Jeep darin verschwinden würde und/oder wir hoffnungslos darin stecken blieben. Steckengebliebene Lkw würden uns den Weg versperren und an ein Dran-vorbei-Fahren sei im Dschungel nicht zu denken. Wir müssten dann 1 oder 2 oder so Wochen warten, bis der Lkw repariert und der Weg wieder frei ist.

Unsere Entscheidung steht jedoch fest. Wir hoffen auf gutes Wetter in den nächsten vier Tagen. Zwinkerndes Smiley

In der Nacht bevor wir losfahren regnet es…

Nun denn, die ersten 120 km bis zum Grenzort Londela Kayes sind noch nicht besonders schwierig. Und ab morgen regnet es bestimmt nicht mehr. Party-Smiley 

Die Landschaft ist schön, die Menschen freundlich und wir genießen die Fahrt.

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Durch den Regen bedingt müssen wir durch ein paar Pfützen fahren. Nix Schlimmes. Einige Brücken sehen da schon weniger vertrauenserweckend aus. VAnGO ist schwer, so dass wir manchmal lieber aussteigen, bevor wir über die Brücken fahren. Bei einigen müssen wir kurze Reparaturarbeiten durchführen. Dann geht es weiter.

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UUUps…diese Pfütze ist dann doch etwas tiefer. Zwinkerndes Smiley

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Die Bretter dieser Brücke liegen nur lose auf 3 Trägern auf, so dass Didi beim drüber laufen einbricht und nur mit viel Glück einen Absturz verhindern kann. Knie und Arme sind aufgeschürft aber zum Glück nichts weiter passiert. Hmmm… Hier muss Didi genau darauf achten, wo seine Reifen sind, damit VAnGO nicht einbricht.

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Wir kommen ohne Verluste am Grenzort an und müssen erst einmal auf den Zollbeamten warten. Der hat schon vor Feierabend Feierabend gemacht und sein Kollege, der bis zum Schluss im Büro durchhalten muss, muss ihn erst anrufen. Die Wartezeit verbringen wir mit dem Fotografieren der Kinder, die begeistert sind.

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Kurz darauf kommt der Beamte mit seinem Moped und einer Umhängetasche, in der er sämtliche Stempel plus Stempelkissen verwahrt, angefahren. Er möchte wohl nicht unnötig Zeit mit uns verplempern und stempelt bei laufendem Motor und ohne vom Moped zu steigen unser Carnet. Einer der unkompliziertesten Grenzübergänge der Westküste. Zwinkerndes Smiley

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Weiter gehts zum Immigrationsbüro. Hier dauert es etwas länger, weil der Beamte unsere Personalien in ein Formular einträgt. Ja tatsächlich: Ein Formular und nicht das übliche Poesiealbum. Die Kongolesen sind fortschrittlich. Zwinkerndes Smiley Aber auch hier läuft alles korrekt und problemlos ab.

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Da es schon spät ist fragen wir, ob wir auf dem Polizeigelände übernachten dürfen. Kein Problem, also tun wir`s. So sicher haben wir selten übernachtet. Zwinkerndes Smiley

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