Tigray

13.1.2020

Wir möchten die schönste der Felsenkirchen (sie ist mit besonders schönen Malereien aus dem 15. Jhd. ausgestattet), die Abuna Yemata besuchen. Doch ist sie von allen Kirchen in der Umgebung Megab am Schwierigsten zu erreichen. Man muss über eine steile Felswand klettern (den Fotos nach schätze ich eine Kletterei im oberen 4./unteren 5. Schwierigkeitsgrad). Ohne Seil. Winking smile Wenn man das gemeistert hat, geht es weiter steil bergauf und zum guten Schluss muss man noch eine Felsenbrücke und ein schmales Felsband mit einem Blick von 400m in die Tiefe meistern. Schwindelfrei und körperlich top fit sollte man sein.

Wir dürfen in der Korkor Lodge ganz ohne Bezahlung (wow!Smile) auf einem geschotterten Platz mit unglaublich schöner Aussicht auf die Berge schlafen. Schon am Abend bin ich ziemlich müde, schiebe es aber den anstrengenden Tagen in der Danakil Ebene zu. Am nächsten Morgen habe ich Kreislaufprobleme und irgendwie fühle ich mich nicht gut. Didi besteht auf Fieber messen. 38,4! In diesem Zustand muss ich wohl zu keiner Kirche hoch klettern. Sad smile Malaria habe ich nicht. Das ergibt der Quicktest. Aber Nierenschmerzen habe ich. Dr. Google meint, ich habe Nierenbeckenentzündung. Wir warten einen Tag ab, doch das Fieber wird trotz Paracetamol nicht besser. Da man in Afrika (und wie wir finden besonders auch in Äthiopien) nichts riskieren sollten, nehme ich ein Breitbandantibiotikum ein. Am Tag darauf geht es mir viel besser und das Fieber ist fast weg, doch jegliche Anstrengung wäre jetzt falscher Ehrgeiz. Leider müssen wir auf den Besuch der Kirche verzichten. Vielleicht ein nächstes Mal…

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