25.05.2017
Lubango präsentiert sich als moderne Stadt mit neuem Einkaufszentrum. Doch auch hier sind die Nebenstraßen immer noch nicht geteert und manchmal ohne Allrad nicht befahrbar. Wir genießen die Sonnenseite der Stadt, sprich die Einkaufszentren. Durch den guten Wechselkurs auf dem Schwarzmarkt haben wir Kwanza übrig, die wir in Lebensmittel und neue T-Shirts für Didi investieren.
Auch hier haben wir immer noch das Dieselproblem. Ob hier jemand aus Verzweiflung das Wort Diesel auf die Straße geschrieben hat?
Wir klappern jede Tankstelle ab und nach zwei Tagen können wir bei dieser netten Dame endlich wieder voll tanken. Gut so, sonst hätten wir die nächsten Sehenswürdigkeiten nicht mehr ansehen und auch nicht mehr aus Angola herausfahren können.
Tunda Vala liegt oberhalb Lubangos. Von der ca. 1000 m tiefen Schlucht hat man einen wunderschönen Blick über das Tal.
Der nette Bursche hier gibt uns den Tipp doch auch mal nach alto Bimbe zu gehen. Dort wäre es viel schöner, wie er meint…..machen wir doch glatt. Vielen Dank Bericht folgt.
Doch zunächst genießen wir Tunda Vala
Eine Architektin –ja, eine Frau- war Planerin und Bauleiterin dieses Passes, der sich über 1000 Höhenmeter erstreckt.
Am Fuß des Passes gibt es, leider zähes, Hühnchen.
Wir kehren zurück nach Lubango und besichtigen die Christusstatue, die noch Wunden des Krieges trägt.
An touristischen Orten wie diesem halten sich gerne Himbas auf, die sich gegen Geld fotografieren lassen. Wir finden dies nicht so toll und wollen nicht unterstützen, dass die Kinder jeden Tag mit dem Pickup in die Stadt gebracht werden und am Abend das Geld abliefern müssen.
Wir übernachten unweit von Tunda Vala. Didi macht einen Ölwechsel und Dan und ich bewundern diese farbenfrohe Heuschrecke.
Kommentar Didi : “Und wenn ich sie nicht gefangen hätte würden die zwei heute noch schreckhaft hinter ihr herlaufen.”