Brenton on Sea

Didi möchte die private Motorradsammlung in Knysna besuchen und ich bummle durch die teuren Geschäftsstraßen.

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Unweit von Knysna liegt dieses paradiesische Fleckchen Erde Brenton on Sea. Am Ende der Straße gibt es einen kleinen sandigen Parkplatz. Wir verlieben uns sofort in diesen Platz und beschießen hier zu übernachten. Gute Entscheidung. Wir lernen Beverly kennen, die die Parkbänke verziert und sehen Unmengen von Delfinen.

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In Sedgefield gibt es wieder einen Oldtimer Händler und einen samstäglichen Farmers Market, der sehr sehenswert ist. Wir übernachten in Kranzberg an der Straße mit Meerblick. Andy, ein pensionierter Botschafter lädt uns ein auf dem Parkplatz seines Grundstücks zu übernachten. Da stehen wir gerade und bequemer. Er will gerade gehen, war nur da um das Geländer seines Ferienhauses zu streichen, das er gelegentlich an Touristen vermietet. Ok, dann machen wir das doch.

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Map of Africa in Wilderness:

Von diesem Aussichtspunkt kann man auch über die Stadt Wilderness Gleitschirm fliegen.

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Den Park selbst besuchen wir nicht, da Didi einen Sonnenbrand hat und zum Wandern nicht gerade aufgelegt ist. Wir planen ein, später hierher zurück zu kommen.

Tsitsikamma NP

In Storms River campen wir im Garten der Fijnbosch Cottages, abseits des Rummels in der Dorfmitte. Auch am Wochenende ist es hier ruhig.

Der einstündige Boardwalk zu den Hängebrücken ist nett, doch die Halbtageswanderung über Felsen und Stock und Stein zum Wasserfall hat uns richtig gut gefallen. Hier sehen wir zum ersten Mal Delfine.

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Baviaanskloof

Diese Passstraße ist ein MUSS für jeden Südafrika Touristen, der 4×4 Abenteuer sucht. Doch ganz ehrlich: Wir haben die schwierige Stelle gesucht und nicht gefunden. Wenn es mehr Wasser hat, braucht man Bodenfreiheit. Das ist alles. Fahrerisch nicht schwierig. Sorry, falls das arrogant klingt… ist aber echt keine Herausforderung.

Schön ist die Strecke aber schon, wobei wir der Meinung sind, dass die Landschaft beidseits des kostenpflichtigen Teils spektakulärer ist.

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Für Freitag Abend sind wir mit Nelke und Frans verbredet. Durch das problemlose Dahinkullern sind wir schon zum Kaffee trinken in Jeffrey s Bay. Gegenseitig bringen wir uns wieder auf den neuesten Stand der Dinge. Leider läuft unser Visum bald aus und so verbringen wir nur diesen einen Abend mit den beiden. Aber wir werden uns bald wieder sehen.

Im Regen von Jeffrey s Bay nach Knysna

Wir fahren im Regen und den immer noch unter der Erde weiter brennenden Wälder die Küste entlang.

In Jeffrey s Bay lernen wir Aida kennen. Sie ist aus dem Libanon und hat hier ein kleines, sehr gut laufendes Falafel Cafe aufgemacht. Aida und ihr Sohn Khalid sind begeistert von unserer Reise, können sich kaum beruhigen vor Faszination. Sie möchten uns mit der Nordafrikanischen Gastfreundschaft begegnen und laden uns zu einem arabischen Kaffee und Falafel ein. Sehr, sehr lecker und das Bezahlen ist tatsächlich nicht erlaubt. Dankeschön. Frans und Nelke, die holländische Familie, die wir schon in Spanien mit ihren beiden Söhnen und dem großen Truck getroffen haben werden wir in einer Woche treffen. Sie haben sich hier nieder gelassen und zu viele Termine im Alltagstrott. Wir sind zu spontan auf der Bildfläche aufgetaucht… Macht nix. Wir haben ja Zeit.

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Nächster Stopp: Cape St. Francis.

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Wir übernachten zwischen den Wolfgehegen einer Auffangstation. Viele Farmer kaufen sich Wölfe, anscheinend um Touristen anzulocken. Doch durch die Landflucht müssen die Wölfe irgendwo untergebracht werden. Sie sind in Afrika nicht heimisch und können somit nicht frei gelassen werden. Die Brände haben auch diesen Ort fast zerstört, doch Robin, die herzliche Leiterin hat mit ihrer Familie alle Wölfe und das Gelände retten können. Immer noch ist sie ganz aufgewühlt. Abends schlafen wir mit Wolfsgeheul ein und auch mitten in der Nacht hören wir sie rufen. Total schön.

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Wegen des Regens lassen wir Tsitsikamma NP links liegen und fahren nach Knysna. Hier kann man wieder Reichtum bestaunen. Super schicke Häuser in äußerst netter Lage und der typische Südafrikaner hat gleich mehrere davon. Städte sind nicht so unser Ding und nachdem Didi bei einem Oldtimer Händler ein wenig herum gestöbert ist, fahren wir zum Prince Alfred Pass weiter, wo wir auf einem Waldparkplatz übernachten.

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Wasserski und mehr

Seit Jahren sind wir über Facebook mit Tanja befreundet, haben uns aber noch nie gesehen. Jetzt ist es endlich so weit. Eigentlich wollten wir uns lediglich auf einen Kaffee treffen, doch wir unterhalten uns so gut und lustig, dass wir länger bleiben. (Na, wer hätte das gedacht, dass wir irgendwo mal nicht hängen bleiben. –lol-)

Tanja ist ein Multitalent, kann singen und trommeln und eine Blockflöte zu Trommelwerkzeug umbauen. Wir verbringen wundervolle Abende mit ihr und Collin, dem sympathischen Besitzer der Lodge. Er lädt uns zum Grillen und Wasserskifahren auf dem Sunday River ein. Die Landschaft Nähe Colchester ist grandios und das Wasserskifahren macht super viel Spaß.

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Zurück in der Lodge stellen wir fest, dass der Strom ausgefallen ist. Durch die heftigen Brände in der Umgebung muss ein Strommast oder so beschädigt worden sein. Schnell ist ein Lagerfeuer gemacht und wir stehen mit den übrigen Gästen gemütlich beisammen. Naja gemütlich… ich stelle fest, dass ein Job in der Hotelbranche so gar nichts für mich wäre. Einer der deutschsprachigen Gäste, muss sich sehr hervortun und merkt nicht, dass seine Geschichten und die Art wie er sie erzählt niemanden interessieren. Zum “running gag” wird sein Spruch zum Stromausfall werden: “Endlich erlebe ich hier basic Africa.”

Tanja und Collin möchten wir wieder sehen. So viel ist sicher.

Addo NP

Wer stressfrei Elefanten beobachten möchte, muss hierher kommen. Es gibt keinen anderen Park, in dem die Tiere so entspannt sind wie hier. Sie lassen sich sogar mit dem Auto überholen. Die Tiere sind deshalb so entspannt, weil sie noch keine negativen Erfahrungen mit Menschen gemacht haben. Hier wurde nie ein Gewehr auf einen Elefanten gerichtet.

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Port Alfred und Grahamstown

Die Südafrikaner leben schon nicht so ganz schlecht. Nette Wohngegend in Port Alfred, oder?

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Bei der großen Ananas machen wir aus Neugierde halt und dürfen gleich auf dem Parkplatz übernachten. Im Inneren der Ananas kann man einiges über diese leckere Frucht lernen.

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Schon auf dem Weg nach Grahamstown sehen wir schnuckelig Gebäude und dieses Schild. Haha, ob man das wohl glauben kann?

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Im Herrenausstatter Birch s in Grahamstown bestaunen wir einen “Schieber”. Mit diesem Gerät wurde früher Geld zur Hauptkasse transportiert. Der nette Verkäufer erklärt uns, wie es geht und hat eine traurige Geschichte zu erzählen. Er musst sie wohl einfach loswerden, da es erst vor wenigen Tagen passiert ist:

Es geht um Rassismus: Der Verkäufer ist “coloured”. Das musste er im Antrag für seinen Personalausweis ankreuzen. Es gibt folgende Auswahl: black, white, coloured, other coloured. So wie wir es verstanden haben werden die San (Buschmänner) “coloured” genannt. Inder z.B. zählen zur Gruppe der “other coloured”.

Wenige Tage zuvor betrat ein älterer weißer Herr den Laden. Er wurde von Sam, dem Verkäufer empfangen. Der ältere Herr verlangte ein Sakko. Sam fragte nach der Größe. “Das musst du doch wissen. Ich bin nicht hier, um dir zu sagen welche Kleidergröße ich habe.” Nun, wenn Sam sich verschätzt, kann er nur verlieren. Entweder wird er beschuldigt den Kunden für zu dick oder für zu dünn zu halten. Er bat den weißen Südafrikaner ihn zur Abteilung mit den Sakkos zu begleiten. “Nein, ich bleibe hier und du bringst mir, was ich möchte.”

Sam erklärt, dass in Zeiten der Apartheit, es Usus war, dass egal was, alles zum Kunden getragen werden musste. Oft saß der Kunde in einem Sessel und hat sich keinen Meter bewegt. Die Zeiten haben sich jedoch geändert und auch das Kaufverhalten. Doch manche haben sich da offensichtlich noch nicht daran gewöhnt.

Wir denken, dass dieses respektlose Verhalten eine Ausnahme war und unabhängig von der Hautfarbe überall auf der Welt so hätte passieren können. Doch Sam ging es an die Nieren und er musst davon erzählen. Er erzählte auch von seiner Kindheit… manches sitzt noch sehr tief. Und vieles ist leider tatsächlich aufgrund der Hautfarbe noch sehr schwierig.

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Andere Dinge sind für uns sehr offensichtlich. Nicht weit von den hübschen Gebäuden sind die Townships. Wir verstehen nicht so ganz, wieso die Menschen es sich nicht ein bisschen hübscher machen. Wenigstens den Müll wegräumen. Für Satellitenschüsseln ist wohl genug Geld da… Vielleicht finden wir es noch heraus. Oder es ist eben die Lebensart wie im westlichen Afrika? Man lebt im Hier und Jetzt und denkt nicht über das Morgen nach? Materielle Dinge sind nicht sooo wichtig? Und uns fällt es hier nur wieder sehr krass auf, weil der Unterschied zur anderen Lebensweise nur ein Steinwurf entfernt ist…

In Kenton on Sea ist es zu windig, um zu bleiben. Also fahren wir durch bis zu unserem Buschcamp in der Nähe des Addo Elefant Park.

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Coffee Bay

Wir sind immer noch in der Transkei, den Homelands. Vorschule/Kindergarten und eine Tankstelle.

Der Campingplatz liegt direkt am Meer. Wir können von hier Wale und Delfine beobachten. Das “Hole in the Wall” liegt ca. 10 km nördlich von Coffee Bay. Wer nach dem “offiziellen”  “Photo Spot”  Parkplatz weiter fährt, gelangt zu diesem herrlichen Aussichtspunkt. Von “Parkplatzwächtern und Tourguides” ungestört, kann man hier in Ruhe den Blick auf die Bucht genießen. Auch von hier aus gelangt man an den Strand.

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Wieder zurück auf dem Campingplatz, läuft “wildlife” über unseren Platz.

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Ca. 7 km südlich von Coffee Bay endet die Straße an einem Fluss. Wir beobachten von den grasbewachsenen Klippen Wale.

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Kinderspielzeug aus einem Besteckkasten und einer Rolle.

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Früh übt sich, wer cool sein will. Winking smile

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Harte Arbeit.

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Witzige Hausbemalung. Und ein Junge, der viel Spaß daran hat, fotografiert zu werden.

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