09.08.2017
Diese Schlucht liegt auf Privatgrund und kostet leider Eintritt. Doch die Aussicht, sich mal für ein paar Meter die Füße vertreten zu können, ohne dass man dabei durch die Flip Flops von mehreren Zentimeter langen Dornen durchbohrt wird, ist verlockend. Ein Guide ist obligatorisch, da es sich um heiligen Boden handelt, auf dem wir gen Wasserfall wandern.
Auch recht, denn so erfahren wir einiges über die Natur hier.
Um in die Schlucht zu gelangen müssen wir durch das Dorf Moremi fahren:
Zu Beginn der Wanderung begegnen wir Kapgeier, einem Affen und einem Klippschliefer in nicht mehr so lebendigem Zustand:
Aloe Vera:
Die kennt man auch bei uns und auch hier dient sie zur Behandlung von Juckreiz und als Balsam für die Haut.
Kalahari Apple Tree:
Die Blätter legt man um sein Zelt aus und wenn jemand drauf tritt machen sie ein Geräusch, wie wenn man in einen Apfel beißt. Somit ist man vor nächtlichen Angreifern gewarnt.
(Ich hätte jetzt einfach trockenes Laub genommen, oder? Aber vielleicht steht nicht immer trockenes Laub zur Verfügung… also doch die frischen Apple Tree Blätter nehmen)
Toilet leave tree:
Die Blätter sind super weich. Aber ob sie groß genug und auch reißfest sind? Wir haben es nicht geprüft.
Fig tree:
Hier wachsen die Feigen auch weiter unten am Stamm. Sehr bequem. Dann muss man zum Ernten nicht auf den Baum klettern. Allerdings fressen Affen die Früchte schon bevor sie reif sind und kommen somit dem Menschen zuvor.
Tree Nettle:
Man sieht ihm schon an. Bei Berührung des Stachelbaums juckt die Haut wie bei Brennnesseln. Wenn man dann versucht mit Wasser abzuwaschen verschlimmert sich das Jucken noch.
Klippschliefer:
Deren nächsten Verwandte sind die Elefanten. Wegen der Füße, meint der Guide, oder so ähnlich.
Kapgeier und ein schwarzer Adler:
Beide stehen unter Schutz.
Water bugs:
Aus denen eine “Medizin” für Fußballer gemacht wird. Sie cremen sich damit ein und werden somit genau so flink und können ebensolche Haken schlagen…
Khama Stein:
Er fiel mit lautem Donnern in der Nacht herab, in der der Präsident Khama starb.
Wasserfälle:
Für uns waren sie im Vergleich mit anderen Ländern nicht so spektakulär. Aber in Botsuana ist die Gegend relativ flach und eintönig. Da ist diese grüne Schlucht mit der Quelle eine echte Besonderheit.
Im nächsten Ort gehen wir einkaufen. Auf dem Parkplatz des Supermarktes, sehen wir diesen Stand.
Hier geht man rigoros gegen privaten –illegalen- Waffenbesitz vor! Durch den Besitz einer AK47 wandert man für 10 Jahre hinter Gitter. Ohne Wenn und Aber! Da hilft einem auch der Besitzer des Pavillons ein Bild vorher nicht mehr.
Überhaupt ist Botsuana in vielen Dingen Europa sehr nahe finden wir. Die Menschen sehr nett, dabei zurückhaltend aber doch neugierig und interessiert.
Hallo ihr Zwei!
Viele Grüße aus dem herbstlichen Oberlaudenbach von Moni+Albert! :-))