Quedas do Calandula

28.04.2017

Wir fahren weiter zu den Wasserfällen, die wir von zwei Seiten aus betrachten. Zunächst fahren wir auf einer engen mit Schlaglöchern übersäten Straße zu einem alten zerfallenen Hotel, das in den nächsten drei Monaten wieder aufgebaut und zu einem Luxushotel umgebaut werden soll. Wir befinden uns gegenüber der Fälle und sind vom Anblick überwältigt. So groß hatten wir uns sie nicht vorgestellt. Die Wasserfälle von Calandula sind höher als die Victoria Wasserfälle, aber nicht ganz so breit (um ehrlich zu sein sind sie weit davon entfernt) und sind somit die zweitgrößten Fälle Afrikas.

Wir haben Glück und schmuggeln uns mit einer zeitgleich angekommen Gruppe angolanischer Touristen in die Baustelle ein. Vom einem Zimmer des Rohbaus haben wir einen wunderbaren Blick auf die Fälle.

Von dieser Seite führt ein steiler, schlammig und sehr rutschiger Pfad hinab zum Fluss. Wir schwitzen schon beim Runtergehen und werden unten von der Gischt des Wasserfalls komplett durchnässt.

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Der Weg bis zur anderen Seite der Fälle (Luftlinie wären es keine 500 m) ist lang, Zwinkerndes Smiley doch er lohnt sich. Über glitschige Felsen kann man bis zur Wasserabbruchkante laufen. In Deutschland wäre das großflächig umzäunt und abgesperrt. Zu dicht kann ich nicht an den Abgrund gehen. Ist schon ganz schön hoch…108 Meter um genau zu sein.

Ich lasse die Bilder für sich sprechen:

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Meine Wanderschuhe haben gute Dienste geleistet. Bei den Gorillas in Gabun haben sie ihre Sohle verloren. Aufbewahrt hatte ich sie für den Schlamm in der Dem. Rep. Kongo. Hier in Angola finden sie nun ihre letzte Stätte an einem schönen Platz. Zwinkerndes Smiley 

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Auf dem Rückweg nach Luanda entdecken wir diese blau-schwarzen zeltähnlichen Gebilde am Straßenrand. Es handelt sich um Fallen für Tse Tse Fliegen. Die fliegen wohl auf blau und schwarz. Wir möchten nicht zu nahe herantreten, um zu erforschen, wie diese Fallen funktionieren. Die Tse Tse Fliege überträgt die lebensgefährliche Schlafkrankheit. Nach 1-4 Wochen fällt man ins Koma und stirbt dann… Auch hier ist Angola weit vorne und hat die zweithöchste Sterblichkeitsrate der Welt.

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Die Dörfer sind dann schon schöner anzuschauen und weniger bedrohlich….obwohl…auch hier gibt es noch ausgediente Panzer. An den trauen wir uns nicht näher heran. Es könnte ja auch eine der Minen sein, die ihn zum stehen gebracht hat.

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Zurück in Luanda:

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