16.8.2017
Wir nutzen die letzte Gelegenheit, um im billigeren Botsuana Lebensmittel einzukaufen. Das Auto ist voll geladen mit Nudeln, Reis, Kartoffeln und auch frisches Gemüse und Obst wie Äpfel und Bananen haben wir erstanden.
Dumm nur, dass unsere nächste Nacht im Elefantengebiet sein wird. Wir wissen, dass Elefanten für einen Apfel schon Autos demoliert haben und packen unser Obst (weil im Kühlschrank kein Platz mehr ist und Elefanten gute Nasen haben) in eine Plastiktüte und hängen diese zusammen mit Didis Schmutzlumpen, der nach Diesel und Öl riecht an einen weit entfernten Baum. Gute Idee, denken wir. Kurz vor dem Schlafen gehen hören wir keine zwei Meter neben uns ein Brrrrgggrrrrr in tiefster Tonlage, von einem Wesen mit ganz sicher verdammt großem Resonanzkörper. Ein Elefant! Wir verhalten uns ganz still und hoffen das Beste. Leider ist Neumond, also stockeduster draußen und wir können nicht erkennen wie viele Elefanten es sind. Am nächsten Morgen entdecken wir mindestens drei verschiedene Spuren. Die Äpfel und Bananen sind noch da und das Auto ist auch ganz geblieben –uff-.
Es wäre ja sicher eine gute Story gewesen irgendwann mal in Deutschland auf die Frage:
“Wie ist das denn passiert mit der riesen Delle da in der Tür?” so antworten zu können:
“Ach das war ein Elefant, der reinwollte…”
Unterwegs auf der Hunters Road Richtung Norden.
In unserer letzten Nacht in Botsuana, keine fünf Kilometer vor Kazungula bekommen wir erneut Besuch. Diesmal bemerken wir nichts. Die Dickhäuter haben sich an uns vorbeigeschlichen. Unfassbar wie leise diese auf ihren großen Füssen schleichen können.
Nur ca. 15 km vor der Grenze nach Simbabwe verabschiedet sich Botsuana mit seinem echten Wildlife von uns.
“Schein”angriff
Ähhhh, wie war das mit der Delle in der Tür?