23.10.2017
Wir fahren von Norden in den Park ein und fühlen uns wie im Serengeti Park in Deutschland, mit dem Unterschied, dass hier die Tiere “gemischt” und nicht durch Zäune getrennt herumlaufen dürfen. 
Ok…es sind auch nicht ganz so viele wie im Serengeti Park.
Elefanten auf Teerstraße….hmmm.



Es geht hier schon seeeehr touristisch zu. Auf den umzäunten und druchnumerierten Campingplätzen gibt es ein kleines Geschäft und meist eine Waschmaschine (gab es auf der Westroute keine einzige
) und eine Tankstelle. Zu Ferienzeiten ist keine Unterkunft mehr zu kriegen und auch in den Rentnerwochen wird es schwierig. Für “Einsteiger” ist es aber der perfekte Park. Sehr sicher, gut durchorganisiert, garantierte Tiersichtungen. Für Menschen, die mehr “Wildniss” mögen empfehlen wir (von dem was wir bisher gesehen haben) die staatlichen Campingplätze (billig! pro Person keine 10 Euro inkl. Eintritt) des Bostuana Teils des Kalaghadi NP. Keine Zäune. Löwen laufen durch s Camp. Geniale Atmosphäre, da man einen Campingplatz oft für sich alleine hat.
Wir genießen die Zeit hier aber selbstverständlich auch. Kaum eine halbe Stunde im Park und schon sehen wir die ersten Löwen.



Am Campingplatz Punda Maria dann gleich eine große Herde Elefanten und am nächsten Tag Unmengen von Büffel.








Die frechen Buschbabies möchten wohl etwas von unserem Abendessen stehlen…


Es ist ungewöhnlich heiß für den Oktober, zu heiß…. und das denken sich diese Tiere hier wohl auch.


















Ich lasse die Bilder sprechen. Noch mehr Tiere. 






















Wir fahren so gemütlich unseres Weges dahin, als wir eine Gruppe Impalas am Straßenrand sehen, die alle gebannt in eine Richtung blicken und sich so gar nicht um uns kümmern. Wir können noch nicht um die Ecke blicken, aber ich sage zu Didi, dass hier irgendwo ein Raubtier sein muss. Wir fahren langsamer, doch entdecken auch hinter der Kurve nichts. Hm, war wohl falscher Alarm, denke ich mir. Doch dann sitzt er vor uns. Keine zwei Meter vom Straßenrand entfernt und starrt in die Richtung aus der wir kommen. Ich bin so fasziniert, dass ich erst einmal vergesse zu fotografieren. Schade, es wäre ein so hübsches Bild gewesen: Leopard, sitzend im Gras. Ohren gespitzt. Blickt uns an. Unsere Blicke treffen sich, dann steht er auf und ich zücke die Kamera.



























Guckst du, jetzt seid ihr fast durch mit diesem Beitrag. 

Einen Adrenalinstoß hatten wir dann doch noch hier im “Zoo”. Dieser brünftige Elefant (man erkennt das daran, dass er sich ständig über die Beine uriniert) ist schon am frühen Morgen übel gelaunt. Er möchte vor uns die Straße überqueren und wir würden ihn auch gerne lassen. Doch verwechselt er uns wohl mit einem anderen Bullen? Er wackelt mit dem Kopf und den Ohren. Kein gutes Zeichen! Er kommt auf uns zu und wir fahren zurück. Er hätte gerne wohl noch mehr Platz. Er kommt weiter auf uns zu, macht dann einen kleinen Umweg auf die andere Straßenseite, wo er einen Baum einfach mal eben so umhaut. Ui, sehr schlechte Laune hat er. Didi gibt Gas und wir fahren vorbei. Auch das mag er nicht, denn er rennt uns elefantentrompetend hinterher.
Die Autos hinter uns legen den Rückwärtsgang ein. Wir sehen sie lange nicht hinter uns auftauchen…






Beim Verlassen des Parks möchte die nette Dame der Security unser Auto scannen und sucht vergeblich den Strichcode (Barcode). Verwundert stellt sie fest, dass unser in Deutschland registriertes Auto, so etwas nicht hat und schüttelt den Kopf. Didi meint nur: “Ja und stell dir vor, wir haben den ganzen Weg von Deutschland bis hierher ohne Barcode geschafft.” Sie lacht. Bye, bye wildlife.