11.08.2017
Auf dem Weg in die zweitgrößte Salzpfanne der Welt, den Makgadikgadi Pans treffen wir Schulkinder, die gerade von einem Ausflug zurück kommen.
Unser Ziel ist Kubu Island, deren richtiger Name Lekhubu ist.
Die Übernachtung dort übersteigt unser Budget. Man verlangt 30 Euro pro Nase für internationale Gäste (Mitgliedsländer der Zollunion zahlen die Hälfte) für einen Campingplatz ohne Wasser, Dusche, Toilette. Es ist wie wild campen, nur eben auf einer spektakulär gelegenen Insel mitten in der Salzpfanne, die atemberaubend schön ist. Und das lässt man sich bezahlen. Botsuana ist teuer. Zielgruppe ist eher der Luxusurlauber bzw. Reisegruppen, die von lokalen Veranstaltern geführt werden. Ist ja vom Staat her nicht schlecht gedacht. Man bewahrt das Land vor dem “billigen” Massentourismus und nimmt dennoch kräftig an Geld ein. Dumm nur, dass wir nicht zur Zielgruppe gehören.
Also fahren wir als Tagesbesucher dort hin. Geld will man dafür mittlerweile auch haben. Grrr.
Ich hätte hier gerne übernachtet. Die Abendstimmung ist wunderschön, wenn die untergehende Sonne die bizarr geformten Baobabs in orangegoldenes Licht eintaucht.
Für diesen Ort trifft wohl besonders der Spruch zu: “Der Reisende zerstört das was er sucht, indem er es findet.” Wir sind ein paar Jahre zu spät, um die Insel so aufzufinden wie wir es gerne gehabt hätten.
Der Campingplatz ist trotz des stolzen Preises voll. Sooo romantisch ist es also durch die eng aneinander liegenden Stellplätze nicht mehr. Einsamkeit sieht anders aus.
Wir würden ja ein paar Meter weg auch wild campen, doch ein Schild weißt darauf hin, dass selbst weiträumiges wildes Campen mit bis zu einem Jahr Gefängnis bestraft wird. Wir fahren im Dunkeln 30 km weg und hoffen, dass dieser Abstand ok ist.
Boah die Baobabs sind ja riesig.
Viel Spaß euch noch