Schnappschüsse aus der Stadt Nouadhibou:
Außerhalb gibt es den Kamel- und Ziegenmarkt:
Wir sehen noch einmal den Zug (ohne 2 Stunden auf dessen Ankunft zu warten). Manche Menschen (auch Reisende) fahren auf den Zügen mit. Ausnahmslos alle, die wir getroffen haben, die diese Reise hinter sich hatten waren froh den Staub und die Kälte überlebt zu haben. Eine once-in-a-life-time Erfahrung, die man wohl nicht wiederholen muss. Staublunge inbegriffen….
Die Grenze zwischen Marokko und Mauretanien läuft bis zu Spitze der Halbinsel. Wie man in den Dörfern fern der Küste überlebt, ist uns ein Rätsel. In Mauretanien ist Wasser äußerst knapp. Sogar in die Hauptstadt mir ihren 1 Mio. Einwohnern wird das Wasser mit Lkw angeliefert. Der Wind und die düsteren Lichtverhältnisse verleihen dem Land eine merkwürdige Stimmung. Zunächst war das Neue und Unbekannte noch faszinierend. Doch langsam nagt dieses Land an deiner Grundstimmung. Für uns ist Mauretanien das “tote Land”. Auch werden wir das traurige Gefühl nicht los, dass dieses Umfeld sich auf die Bevölkerung auswirkt. Im Gegensatz zu Marokko, wo einem immer freundliche und gut gelaunte Menschen begegnen, sieht man hier in finstere Gesichter, denen Lachen eher fremd zu sein scheint. Sicherlich darf man nicht verallgemeinern, aber die Mehrheit kommt uns so vor.