Las Vegas

31.12.2024

Auf ins Getümmel. Las Vegas ist laut, schrill, bunt. Die grelle Beleuchtung macht die Stadt auch nachts taghell. Am Rande der Gehwege schallt Popmusik aus Lautsprechern. Das soll wohl den Verkehrslärm übertönen?  Beschwingt durch die Musik gehen wir weiter. Die Hotelgebäude sind themengebunden. Wir waren in Venedig, Rom, Ägypten,… Mit kostenlosen Shows bzw. Attraktionen, wie z.B. freie Zirkusvorstellungen im Circus Circus oder einem Nachbau des Markusplatzes in Venedig inkl. Gondoliere, werden die Touristen in die hauseigenen Spielcasinos gelockt. Leider sind die “Slotmachines” heute nahezu alle elektronisch. Im Circus Circus finden wir die “Vintage Slot Machines”. Es rasselt und prasselt Unmengen an Münzen, als einige Spieler gleichzeitig gewinnen. Das Flair steckt an und ich probiere mich an einem 25 Cent “einarmigen Bandit”. Ich gewinne 50 Cent. Smile  Im Midway des Circus Circus finden die schönsten kostenlosen Showacts statt. Wir bewundern die Artisten. Die Fotos können die Eindrücke nur bedingt wiedergeben. Man muss Las Vegas fühlen, hören, riechen.

Die Fremont Street ist überdacht, auf deren Unterseite  mit Lichtspielen beleuchtet. Straßenkünstler bieten ihre Waren feil. Im Downtown Container Park kann man sich vom Trubel, an Cocktailtischen sitzend, etwas erholen.

Am Silvesterabend stehen wir in der Eingangshalle des Venetian Hotels und betrachten die Reichen und die Schönen und auch die, die nicht ganz so schön sind (da muss der Schönheitschirurg noch etwas üben bzw. hat er wohl getan und es nicht ganz hingekriegt). Dekoltees bis zum Bauchnabel, schwindelerregend hohe Highheels,… die Frauen haben was zu bieten. Die Männer sind nicht ganz so extravagant und freizügig gekleidet. Wir gehen den Reichen hinterher und landen vor der “Sphere”, einer riesigen Kugel, auf der auf der Außenhülle Bilder und abstrakte Lichtspiele zu sehen sind. Wir wissen nicht, wie es innen aussieht, da man die Eintrittskarten schon Monate im Voraus hätte reservieren müssen. Billig sind sie bestimmt auch nicht. Also gehen wir auf den für die Autofahrer abgesperrten Strip (Las Vegas Boulevard) und mischen uns unter die Menschen. Um Mitternacht stehen wir vor Cesars Palace und sind umringt von Feuerwerk, das synchron von den umliegenden Dächern abgefeuert wird. Schön!

Nach einer Stunde Fußmarsch auf dem Strip kommen wir am Circus Circus Parkplatz bei Vango an und verbringen eine weitere ruhige Nacht dort.

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Hoover Dam

28.12.2024

Wir übernachten gemeinsam mit zwei Enten, die direkt auf uns zugelaufen sind und sich abgelegt haben, am südlichen Ende des Mohave Sees.

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Die Talsperre staut den Colorado River zum Lake Mead auf. 1931 wurde mit dem Bau begonnen und war nach nicht einmal 5 Jahren abgeschlossen. 221 Meter hoch diente er als Filmkulisse für z.B. Superman, war aber nicht der Schauplatz zum James Bond Film Golden Eye. Die Bungee Jump Szene wurde in der Schweiz gedreht. Winking smile

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Route 66

25.12.2024

Die Route 66 führt über lange Strecken über Highways. Östlich von Seligman können wir diesen für kurze Abschnitte verlassen und fahren von Seligman über Kingsman nach Oatman, wo sich die “Mother Road”, immer schmaler werdend, über den Sitgreaves Pass schlängelt. Auf dem Pass gibt es Murals und Memorials, die eng mit der legendären Straße verbunden sind. Historische Minen liegen ebenfalls auf ihrer Strecke und sie war/ist für Auto- und Motorradfahrer ein Symbol für Freiheitsdrang und Abenteuer. Die Memorials erinnern an Menschen, die auf der Route 66 gereist sind oder ihr Leben dort verloren haben und deren Angehörige persönliche Gegenstände oder Botschaften mit Wünschen für ihre Liebsten hinterließen.

In Seligman bewundern wir legendäre Fahrzeuge, auf dem Weg nach Oatman kleinere ehemalige Tankstellen und in Oatman selbst die wilden Esel. Die Esel sind Fluch und Segen für das kleine Dorf zugleich. Sie ziehen Touristen an, was gewünscht ist. An Menschen gewöhnt, lassen sie sich füttern (beißen wohl aber auch schon einmal zu und können aufdringlich sein) und haben keine Scheu, die Souvenirläden zu betreten. Die Ladenbesitzer wehren sich mit Wasserflaschen mit Sprühkopf. Wasser im Gesicht mögen die Esel nicht. Winking smile Würde man sie gewähren lassen, fräßen sie alles, was nicht niet und nagelfest ist, erzählt uns ein ortsansässiger Fotograf. Täglich findet mehrmals eine inszenierte Klamaukschießerei mitten auf der Hauptverkehrsstraße (die einzige Straße in dem kleinen Ort) statt. Dazu wird dann kurzerhand die Straße durch die anwesenden Touristen abgesperrt. Autos haben ca. 15 min. Pause, was anstandslos akzeptiert wird.

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Vangos ehemaliger Besitzer Tom

23.12.2024

Nach 12 Jahren lernen  wir Tom endlich persönlich kennen. Didi hatte damals Vango von ihm gekauft, ohne das Auto jemals in Natura gesehen zu haben. Die Kommunikation fand über Emails in Text und Bild statt. Beide Seiten verstanden sich auf Anhieb gut und ließen sich auf die Transaktion ein. Der positive Eindruck von damals bestätigt sich heute. Tom ist auch mir (für mich war es ja das der erste Kontakt) sofort sympathisch. Wir erzählen von unseren Reisen und natürlich von Vango, den er ernsthaft vermisst und von Toms neuem Reisemobil. Wer möchte kann auch gerne auf seinen Blog schauen:

www.lostbox.org. Bei unserem nächsten USA Aufenthalt werden wir uns wiedersehen. Und wir freuen uns schon sehr darauf. Smile

Hier (Oracle, Arizona) wohnte Tom mit Vango Winking smile. Und dies ist Toms neues Reisemobil.

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Auch Maria und Mark (siehe Cottonwood) treffen wir heute noch einmal. Leider haben die beiden nicht so viel Zeit, da sie beim Umzug helfen müssen. Schade.

Didi und ich gehen an meinem Geburtstag noch einmal in Cottonwood essen. Leeeeeecker! Smile

Bisbee

18.12.2024

Hippie angehauchtes sehr liberales Städtchen, das 1880 wegen reicher Kupfer-, Gold- und Silbervorkommen gegründet wurde. Es wurde fleißig das kostbare Metall entnommen, so dass die Minen 1975 erschöpft waren und geschlossen wurden. Die Einwohnerzahl nahm enorm ab. Dadurch sanken die Immobilienpreise drastisch, was viele Hippies aus Kalifornien anzog. Im Mai 2000 wurde Bisbee zu einer der “verrücktesten” Städte Amerikas gewählt. 2013 erlaubte die Stadt homosexuellen Paaren das Zusammenleben mit den rechtlichen Folgen einer Eheschließung. Bisbee hat eine guten Vibe. Unser Übernachtungsplatz in den Bergen kurz vor den Toren Bisbees ist zwar etwas frisch, hat aber eine wunderschöne Aussicht.

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Tombstone–a town too tough to die

16.12.2024

Ist Tombstone touristisch? Definitiv ja. Aber, es ist sehr gut gemacht. Ein lebendiges “Museum” oder eher eine Stadt, die so aussieht wie vor 100 Jahren: Staubige Straßen, hübsche Gebäude, Pferdekutschen. Die Earps haben sich hier gemeinsam mit Doc Holliday eine Schießerei mit vier Cowboys geliefert. Drei der Pferdediebe und Unruhestifter und einer der Earps starben. Das wird täglich in einer eindrücklichen Show nachgestellt.

Weshalb nennt man eine Stadt Tombstone = Grabstein? Der Gründer der Stadt suchte in dieser “gefährlichen” Gegend nach Gold und Silber. Nach Meinung einiger Menschen würde er dort keine wertvollen Steine finden, lediglich seinen Grabstein. Er wurde fündig und nannte die Stadt, die sich um die Minen bildete sinnigerweise Tombstone.

Tombstone brannte zweimal fast vollständig ab, ging durch ein paar kritische Phasen, aber war nie unterzukriegen. Deshalb der Beiname “Tombstone – a town too tough to die”.

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Oracle und Patagonia

15.12.2024

Vango kommt ausdem Städtchen Oracle und Didi möchte unbedingt dorthin. Der ehemalige Eigentümer (wir werden ihn später in Cottonwood treffen) wohnt dort zwar nicht mehr, aber wir finden den Platz, an dem Vango jahrelang “lebte”. Winking smile

Patagonia ist eine nette verschlafene Wild West Stadt und das Gebiet zum Wandern bestimmt herrlich.

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