Betrüger am Wegesrand

24.2.2018

Das sind nicht die Betrüger

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und die hier auch nicht. Die haben wir schon wieder getroffen. Unglaublich. Diesmal trinken wir am Straßenrand ein Bier. Zwinkerndes Smiley

Namibia4953

Dieser Herr steht auf dem Weg zur Spitzkoppe mit einer fingierten Panne. Die Geschichte, die er erzählt ist Mitleid erregend. Angeblich hat er bereits die ganze Nacht hier verbracht, weil sein Tank ein Loch hat, das er jetzt notdürftig geflickt hat. Er hätte gerne Geld, Benzin oder/und Wasser und Lebensmittel. Ich bin an diesem Tag sehr gutmütig eingestellt u.a. auch, weil wir auf unserer Fahrt entlang der Westküste immer hart blieben, um das Betteln nicht zu fördern. Er verspricht, dass wir das Geld, das wir ihm “leihen” im 100 km entfernten Henties Bay abholen können. Er wohne dort, ist auf dem Weg dorthin und wir sollen ihn anrufen, sobald wir da sind. Henties Bay liegt auf unserem Weg, doch telefonisch ist er in den nächsten Tagen dann natürlich nicht erreichbar. Sein Name und sein Gesicht sind dort nicht bekannt. Und in Afrika kennt jeder jeden! Der Tankstellenbesitzer in Henties Bay meinte, er kenne das Gesicht. Gustav –so nannte er sich-  lebt im Dorf bei der Spitzkoppe und verkauft Steine. Der Tankstellenbesitzer und seine Kollegin bedauern den Vorfall sehr und meinen noch, dass wir nicht diejenigen sind, die Gustav strafen werden. Wir sollen uns nicht grämen. Gott wird die Sache schon richten.

Ob Gott Gustav gestraft hat, wissen wir nicht, aber wir werden in den nächsten Tagen mit hilfsbereiten, liebenswerten Menschen gesegnet.

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Also Augen auf und im Zweifelsfall vorbei fahren, bevor etwas Schlimmeres passiert.

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