20.10.2024
Kaum losgefahren sehen wir am Straßenrand ein Schild “honey”. Gut, da halten wir an und betreten unverhofft einen uralten Laden: “Henry`s Shop”. Wir kommen ins Gespräch, entschließen uns, dort einen Kaffee zu trinken und versinken in die historischen Fundstücke. Der Besitzer bemerkt unser Interesse und ruft seine Schwiegertochter, die uns mit Begeisterung im Laden und später in der alten Schule (die von einem Nachbarn liebevoll restauriert und dekoriert wurde) herum führt. Sie kann sehr gut erzählen und schmückt ihre Führung mit kleinen Anekdoten. Zum Beispiel sollen die “Bilder” Buffalo Bills nicht gestanzt, sondern geschossen sein. Und das unter einer Minute. Außerdem ist sie eine gute Verkäuferin . Didi kauft ein T-Shirt und ich Ohrringe, die aus Endstücken von Patronen gefertigt wurden. Fast hätten wir dabei unseren Honig vergessen.
In Soda Springs sprudelt ein Geysir mächtig in die Höhe. Da er mit dem Geysir “Old Faithful” im Yellowstone zu stark konkurrierte, sprich die Touristen eher nach Soda Springs reisten, wurde von oben der “Timer” angeordnet. Somit bricht dieser Geysir zu jeder vollen Stunde aus und ist der einzig “captive geysir in the world”.
Ein Koyote am Wegesrand. Er flüchtet, als wir Vango parken und schaut dabei immer wieder zu uns zurück. Wir denken, dass wahrscheinlich schon des öfteren auf ihn geschossen wurde und er gelernt hat, vor anhaltenden Fahrzeugen wegzulaufen.
Am Bear Lake vorbei geht es in Richtung Salt Lake City.