Im äußersten Nordwesten

21.5.2019

Kurz bevor wir auf das kurze Stückchen Teerstraße fahren müssen wir am Kontrollposten 14 anhalten und Didi muss die Personalien in ein Buch eintragen. Leider darf er im Zelt kein Foto machen. Hinter der Plane ist ein Maschinengewehr aufgebaut, mit Endlospatronengurt!! Gerichtet auf die Straße!! Ui. Der Militärmensch ist aber extrem nett.

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Die Grenze zu Angola und zur Dem. Rep. Kongo ist nicht weit. Hier entspringt der Sambesi. Die Quelle ist alles andere als spektakulär. Unter einem Baumstamm tritt das Wasser des Sambesi als Rinnsal ans Tageslicht. Der Boardwalk ist nett angelegt und es ist einfach faszinierend and der Quelle dieses riesigen Flusses zu sein. Auch wenn sie ganz unscheinbar ist. An der sambesisch/kongolesischen Grenze befindet sich die große Wasserscheide, die sich bis Angola zieht. Die Flüsse, die südlich dieser Wasserscheide entspringen münden irgendwann in den Sambesi, der im Indischen Ozean mündet. Die Flüsse nördlich der Wasserscheide fließen in den Kongo, der im Atlantik mündet.

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Wir übernachten etwas nördlich der Quelle im Nchila Campsite, bei Ikelenge (Sakeyi) auf der Hillwood Farm, die in der fünften Generation von Peter Fisher geleitet wird. Herrlich friedlich ist es hier.

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Schon am nächsten Tag machen wir uns wieder auf den Weg. Als wir auf die Teerstraße treffen wünschen wir uns wieder auf die dirt road zurück. Schlimmster Schlaglochteer. Hier macht das Fahren keinen Spaß. Nach ca. 30 km wird es kurzfristig sehr viel besser, um dann wieder ganz schlecht zu werden. Müde fahren wir in den einzigen abzweigenden Weg, der nicht zu einem Dorf führt ein und campen versteckt in einem Steinbruch. Heute haben wir keine Lust mehr auf Gesellschaft.

Die letzten ca. 100 km bis Mutanda sind dann zum Glück wieder gut zu fahren.

Wir werfen einen kurzen Blick auf die hübschen Mutanda Falls, die nicht hoch aber eben doch hübsch sind und übernachten auf dem Weg nach Kasempa noch einmal. Im dicht besiedelten und mit dichtem Grün undruchdringlichem Gebiet ist es auch hier nicht einfach ein Plätzchen zu finden. Hinter einem aufgeschütteten Erdhaufen finden wir einen großen freien Platz. Unsere “Nachbarn” können wir noch einige Zeit hören und schlafen dann friedlich ein. Am nächsten Morgen statten uns unsere Nachbarn einen Besuch ab. Sie wollen nur mal “Hallo” sagen und das Auto begutachten. Als sie merken, dass wir gerade frühstücken wollen, ziehen sie sich höflich zurück. Ohne zu Betteln. Winking smile

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