Kafue N.P.

24.5.2019

Ab Kasempa wird die Straße wieder richtig schlecht. Nicht geteert und von der letzten Regenzeit noch ausgewaschen und mit vielen Löchern gespickt. Wir fahren bis zum Kabanga Gate und fragen, ob wir übernachten dürfen, bevor wir am nächsten Tag in den Park einfahren. Wir dürfen. Smile

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Bis zu den Busanga Plains sehen wir lediglich Federvieh. Das Gras ist noch zu hoch, da könnte sich glatt ein Elefant darin verstecken. Und wenn es kein Gras hat, dann ist die Sicht durch dicht bewachsenen Wald auf ein paar wenige Meter beschränkt. Tatsächlich sehen wir dann auch nur einen einzigen Elefanten und insgesamt wenig Tiere. Auch in den Plains steht das Gras noch zu hoch. Um uns herum wird aber schon fleißig Brandt gerodet. Am Fluss sehen wir Krokodile und Hippos.

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Als wir um eine Kurve fahren läuft direkt vor uns auf dem Weg ein Leopard. Wow. Der kam –und ging- leider so schnell, dass ich kein Foto machen konnte. Er war das Highlight im Kafue. Obwohl mir die flauschigen Antilopen, die Puku, auch sehr gut gefallen.

Eine echte Plage sind die Tse Tse Fliegen. Man kann das Auto nicht verlassen, ohne dass man welche im Auto hat. Da die Stiche heftig schmerzen (wie Bremsenstiche) und diese zähen Plagegeister auch noch die Schlafkrankheit übertragen, verzichten wir darauf eine Nacht im Nationalpark zu verbringen und fahren die gesamte Strecke in einem Rutsch durch.

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Abends sind wir schlag kaputt und fragen beim Anti Poaching Camp nach, ob wir die Nacht hier verbringen dürfen. Sehr nett und freundlich werden wir sofort aufgenommen und dürfen unter einem Baobab Baum schlafen.

Von den aufgeschlossenen Rangern bekommen wir Tipps für unsere weitere Route. Sie sind an unserer Tour interessiert und staunen nicht schlecht als sie sehen, dass wir uns für den von Touristen eher verschmähten Westen Sambias so viel Zeit gelassen haben.

Aufgrund ihrer Informationen fahren wir nicht gleich von der M 8 aus in den südlichen Kafue ein, sondern nehmen die dirt road auf der östlichen Seite des Flusses. Sie liegt außerhalb des Parks. Jede Menge Pukus und Impalas kreuzen unseren kleinen Weg. Viel sehen wir wegen des dichten Waldes leider nicht vom Fluss. Doch am Ende des Tages finden wir ein herrliches Plätzchen mit Blick auf den Kafue Fluss. Leider gehen die Tse Tse Fliegen, die sich gerne am Außenspiegel mitnehmen lassen, auch erst nach Einbruch der Dunkelheit schlafen. Deshalb gibt es lediglich Fotos, die ich durch die Windschutzscheibe gemacht habe. Die blau-schwarzen Tücher sind Tse Tse Fliegenfallen.

Der Affe hat sich morgens ganz schön nah heran getraut und seinen schmutzigen Fußabdruck auf der Windschutzscheibe hinterlassen.

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In Itezhi Tezhi finden wir durch den Tipp des Militärs, die den Damm bewachen, ein nettes Plätzchen am Kafue Fluss. Am nächsten Tag fahren wir durch die Nanzhila Plains, die uns ausgesprochen gut gefallen. Baumsteppe hat was.

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Öffentliches Verkehrsmittel:

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Mit billigen Mitteln einen Basketballkorb gebaut Winking smile

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Läden in Namwala

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