“Zwangs”pause

 

Seit Monaten plagen mich Schulterschmerzen, die immer mal wieder etwas besser werden, aber wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, tendenziell immer schmerzhafter werden. Ich habe nun schon packungsweise Painkiller und Entzündungshemmer in mich gestopft, aber es hilft einfach nicht.Trauriges Smiley Die zukünftige ärztliche Versorgung wird auf unserem weiteren Weg sicherlich auch nicht besser und schon jetzt habe ich, um ehrlich zu sein, nicht die geringste Lust mir hier vor Ort eine Spritze ins Schultergelenk setzen zu lassen. Denn noch bin ich davon überzeugt, dass eine Portion Cortison mir weiterhelfen und die Entzündung verschwinden lassen würde. –Denke ich-Gekreuzte Finger

Hier in Westafrika kommen auf eine Millionen Bewohner 1! (ein) ausgebildeter Chirurg. Und ob ich genau den erwische ist mehr als fraglich. Die Krankenhäuser sehen oft so aus Verwirrtes Smiley

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so…..Trauriges Smiley

 

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oder so Enttäuschtes Smiley

 

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Natürlich könnten wir wieder zurück nach Dakar fahren, denn dort wäre eine gut ausgestattete Privatklinik, die halbwegs europäischen Standard haben sollte. Aber der Weg dorthin ist lang und was, wenn die Behandlung doch länger dauert?

Der Gedanke an Deutschland kommt auf, der Sommer dort ist ja auch ganz nett, Freunde treffen, etwas Moped fahren (was ich extrem vermisse) könnte man auch noch und dort weiß ich genau, wo ich hin gehen muss, damit mir schnell weitergeholfen wird.

Also wird ein Flug in die alte Heimat gebucht.

Damit es sich auch wirklich lohnt, fange ich mir 2 Tage vor Abflug auch noch eine fiese bakterielle Entzündung am Fuß ein (ein Bild spare ich mir hier lieber), die durch einen Minikratzer hervorgerufen wurde. Diese kann erst nach mehrmaliger Antibiotikabehandlung erfolgreich bekämpft werden.

Meine Schulter erweist sich als echtes Problem. Nach vielen Untersuchungen mittels MRT, Ultraschall und Röntgen ist klar, ich muss operiert werden. Und es wird eine langwierige Sache….

Die Rotatorenmanschette ist mehrfach gerissen und der Schleimbeutel angeschwollen/entzündet. Weiterhin sind 2 Sehnen des Bizepsmuskels angerissen . Eine muss durchdrennt werden und wird an anderer Stelle mittels Implantat wieder fixiert.

Das Schlimmste bei der ganzen Sache ist die Nachbehandlung bzw. deren Dauer Enttäuschtes Smiley

Ich muss 6 Wochen einen “Bauchladen” an mich binden, der den Arm ruhigstellt und verhindert, dass ich ihn aktiv bewege. Dieses “Ding” muss ich 24h am Tag tragen.

Also auch damit schlafen!!!!!Vor Wut kochenVor Wut kochenVor Wut kochen

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In dieser Zeit muss ich min. 2h am Tag auf einen Bewegungsstuhl, der dazu beiträgt, dass die Schulter nicht versteift.

Eine aktive Bewegung des Armes ist erst nach 6 Wochen wieder möglich, welche sich anfangs auf eine Belastung von “nur den Arm heben” bis zu 20 kg nach einem halben Jahr steigert.

Bis zur vollen Belastung soll/muss ich 1 Jahr warten!!!!

Ohhhhhh wehhhhhhh!Daumen runter

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Und das alles auch noch auf der rechten Seite, wo ich mit links noch nicht mal fähig bin meine Zähne zu putzen……Nachdenkliches Smiley

Nach 3 Wochen geht es aber langsam aufwärts und ich bin wieder fähig, das hier zu tippen Nur ein Scherz . Nächste Woche geht der Flieger zurück nach Gambia und die Reise wird fortgesetzt.

Mein besonderer Dank geht hier an meinen Physiotherapeuten Jörn Mohr aus dem König Ludwig Krankenhaus in Würzburg. Er hat es geschafft hat mich in kürzester Zeit wieder fit zu bekommen und war zudem extrem hilfsbereit.

 

Die Zeit wurde auch noch intensiv genutzt, um ein paar Visa hier in Deutschland zu beantragen. Mali, Burkina Faso, Togo sind in der Tasche.

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Sorry für die längere Funkstille hier. Nun kennt Ihr den Grund und bald geht´s weiter. Versprochen!

Speed bumps – Senegals Bremse gegen den fliesenden Verkehr

Sie sind Senegals Lieblinge. Scheinbar beschäftigen sich tausende von emsigen Mitarbeitern mit der Planung, Ausführung und Überwachung dieser sinnfreien Hindernisse.
Man trifft auf sie im ganzen Land und das sehr oft!

Mit oder auch mal ohne eigene Schlaglöcher, mal farblich markiert mit Hinweisschild, mal schön versteckt und farblos und in diesem Fall am besten neben einen Baum mit viel Schatten gebaut.
Man trifft sie meist circa 500 m vor dem Ortsschild –falls ein solches vorhanden- aber auch mal  200 m danach. Immer und überall können sie jedoch auch einfach mal so deinen Weg kreuzen.

Es gibt sie auf Teerstraßen, aber auch auf Feldwegen und üblen Wellblechpisten. Dort sind meist die übelsten, denn man kann ja eh nicht schnell fahren und soll so auf vermutlich die Maximalgeschwindigkeit einer Weinbergsrennschnecke heruntergebremst werden.

Also immer schön die Augen auf! Denn falls du mal unerwartet auf einen der üblen Sorte triffst, kann es dir ohne Probleme den Tag versauen. Dann wirst du die Hinter- oder auch die Vorderachse deines Gefährtes ein paar Meter nebenan im Straßengraben oder auf dem Feld wieder einsammeln müssen. Ihr lacht nun? Tja wir sind auf einige LKW´s getroffen, deren Fahrern das Lachen wohl vergangen ist. Erzürnt

Dani hat mich bzw. VAnGO einige Male mit dem Ruf: “Achtung Hügel” vor Schlimmeren bewahrt.

Anmerkung Dani: Vielleicht sollte ich mal variieren und gleichzeitig dem Franken das Hessische etwas Näher bringen, indem ich sage: “Obacht, Hubbel.”

Wir haben viele Varianten gesehen: Breite, schmale, hohe, kantige, abgerundete, mal mit Absprungkante oder auch schon mal einem Verkaufsstand oben drauf. Letzteres ist besonders witzig, da man dann ja kaum von der Straße abgelenkt wird und ein rechtzeitiges Erkennen nahezu unmöglich wird.
Mal sind die Hügel 30 cm lang, mal auch 3 Meter. Jeder Hügelbauer scheint hier sein eigenes Ding zu drehen und somit bleibt die am besten zu wählende Geschwindigkeit einem frei überlassen. Sie sollte jedoch nie über Schritttempo sein, denn die Hügel –in Norddeutschland würde man diese auch als Berg bezeichnen- sind immer mindestens 20 cm hoch können aber auch bis zu 40 cm aus dem Boden ragen. Das wird dann besonders interessant, wenn die Länge auch nicht viel mehr als diese 40 cm istVor Wut kochen

Also das Mindestmaß der Höhe ist immer darauf ausgelegt, dass sich ein europäischer Standard-Kleinwagen den Unterboden eindellert und Proletenkisten wie ein tiefergelegter 3er BMW sofort am ersten Bump aussortiert werden und stecken bleiben.

Die anfänglich von mir belächelten höhergelegten Mercedes 124 Taxis machten ganz schnell Sinn. Allrad nicht nötig, aber die Bodenfreiheit eines Eselskarren sollte man schon haben, um hier unbeschadet im Land zu hin- und herzukreutzen.Verspotten
Manchmal wird es aber selbst den Einheimischen zu bunt und sie kreieren Umfahrtswege im Tiefsand, was immer noch besser ist, als sich das Bodenblech zu ruinieren oder die Achsen abzureißen.
Unsere Statistik : Wir haben auf einer Nebenstrecken gemessen und gezählt!
Auf 32km kamen 60 Bumps!  Also im Durchschnitt alle 500m!!!!

Somit ist ein flottes kraftstoffsparendes Vorankommen unmöglich, da man selbst außerhalb der Städte selten die angestrebten 80-90 km/h erreicht, bevor nicht wieder einer dieser Burschen auftauchtSchnecke

 

Und wenn ihr auf den Bilder keine Bumps entdecken könnt, macht nichts, ich habe sie auch oft nicht gesehen Nur ein Scherz

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Wir sind wieder in Gambia

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Bitte klickt auf “Gambia 2”, um alle Berichte lesen zu können.

 

Außerdem wurden die versprochenen Fotos zu den Guinea Bissau Berichten in Jemberem eingefügt.

Unter der Kategorie “Geschichten” findet ihr auch Neues.

Im August folgt dann endlich der von vielen lang ersehnte Bericht über unser Fahrzeug.

Ebenfalls im August wird es auch zwei neue Kategorien geben: ”Klima-beste Reisezeit” sowie “Gastautoren”.

Tumani Tenda-Honig afrikanischer Killerbienen

Hmmm – seeeehr lecker. So viel kann ich jetzt schon sagen. Es ist der beste Honig, den ich jemals gegessen habe.

Sanna hat 3 Tage vor unserer Ankunft Honig geerntet. Honig von wilden afrikanischen Bienen, die sich den Klau nicht so einfach gefallen lassen. Zum Glück hat er Imkerschutzanzüge. Er muss die Waben im Dunkeln aus dem Stock nehmen, da sich tagsüber dort weidende Kühe aufhalten, die von den Bienen angegriffen werden könnten. Das Geräusch beim Öffnen der einzelnen Stöcke ist gigantisch laut. Hunderte von Bienen stürzen sich auf ihn und seinen Kumpel, der die Taschenlampe hält. Zum Glück sind die Anzüge dicht. Das war wohl nicht immer so… was er damals sehr schmerzhaft feststellen musste. Seither werden die beiden Anzüge vorher gründlichst auf Löcher inspiziert.

Die Waben werden nicht wie bei uns geschleudert (so etwas gibt es hier nicht), sondern zerschnitten und in einen Korb gelegt. Durch den Korb läuft der Honig in einen Eimer.

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Wir sind beim 3. und letzten Filtergang dabei. Im Tuch bleiben nur noch wenige Krümel hängen. Die Kinder schauen immer wieder unter das Tuch in den durchsichtigen Eimer und wieder nach oben auf das Tuch. Sie sind fasziniert.

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John, Buba und Senebou sehen wir im ersten Bild. Der junge Mann mit dem Loch für frische Luft am Bauch heißt Lamin.

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15 kg Honig haben wir gefiltert und natürlich Sanna welchen abgekauft…. hm….. lecker. Smiley

Tumani Tenda-black soap und das Geheimnis der Kola-Nuss

Sannas Mutter möchte schwarze Seife selbst herstellen. Dazu baut sie sich mit Hilfe ihrer Enkelkinder zunächst ein Holzgerüst auf. Darüber wird ein feinmaschiger Stoff, ähnlich eines Moskitonetzes gespannt. In dieses Netz gibt sie abgebrannte, verkohlte Sesamstängel und die Erde, auf der der Sesam vorher gewachsen ist.

Über diese Masse schüttet sie nun den lieben langen Tag  Wasser. Immer und immer wieder. Zunächst frisches Wasser und dann das bereits durchgeseihte Wasser aus der Schüssel, die unter dem Stoff steht. Im Bottich unter dem Netz bilden sich langsam Seifenbläschen.

Das Seifenwasser hat schon sehr lecker gerochen. Leider müssen wir am nächsten Tag abreisen, so dass wir das Ende der Produktion nicht gesehen haben. Sannas Mutter ist aber am Ende ihres ersten Seifenproduktionstages so müde, dass sie das Wasser spät abends nicht mehr kochen will. Verständlich.

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Dies ist sie – die Kolanuss:

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Früher wurde sie tatsächlich als Bestandteil zur Herstellung von Cola verwendet. Doch Koffein ist billiger. Also nimmt man heutzutage das.

In Afrika hat die Kolanuss einen hohen traditionellen Wert. Als Gastgeschenk ist sie gerne gesehen. Für afrikanische Verhältnisse ist sie in Gambia auch relativ teuer. Zwischen 5 und 7 Dalasi kostet eine Nuss. Ein kleines Brot (so groß wie bei uns 2 Brötchen) kostet 7 Dalasi. Man hat versucht, den Baum in Gambia zu kultivieren, doch irgendwie will er dort keine Früchte tragen. Ich glaube, wir haben auf Rubane solche Nüsse schon einmal gesehen. Sie lagen dort einfach auf dem Boden rum. Hätte ich gewusst, wie wertvoll sie sind, hätte ich welche mitgenommen.

Wir kosten die Nuss bei einem Charity Essen in Tumani Tenda. Sie schmeckt sehr, sehr bitter. Didi isst tapfer auf. Ich lasse meine unauffällig in meiner Tasche verschwinden und schenke sie später Sanna.

 

Ach ja, das Charity Essen: Sannas Mama hat 2 Hühner geschlachtet und die Nachbarn eingeladen. Die Charity war für sie selbst. Sie wollte nur, dass für sie vor und nach dem Essen, bei dem sie nur zugeschaut hat (ist so üblich),  für ihre Gesundheit gebetet wird. Wir haben 33 Personen gezählt!! Am nächsten Abend fand beim Nachbarn ein Charity Essen mit nur einem Huhn und fast genauso vielen Gästen statt. Es gab jede Menge Reis, der alle satt gemacht hat. Unser letztes Hühnchen ist uns jetzt aber doch sehr peinlich (wir schlachteten in Guinea Bissau 3 Hühner für 6 Personen). 

 

Jetzt wieder zur Nuss:

Eine besondere Rolle kommt der Nuss beim Werben um eine Frau zu.

Nie macht übrigens die Frau den ersten Schritt. Es ist zunächst der Mann, der auf die Frau seiner Wahl zugeht. Dann entscheidet der Vater des jungen Mannes, ob er einem Heiratsantrag zustimmt. Die Mutter darf zwar ihre Meinung sagen, hat aber keinerlei Entscheidungsgewalt.

Kommentar Didi: “Wie bei uns nur umgekehrt”Etwa ich?

Kommentar Dani: “Und wer glaubt ihm das jetzt?” Zwinkerndes Smiley

 

Sagt der Vater “Nein” wird sich der Sohn daran halten und die Beziehung beenden, wie bei einem Freund Sannas geschehen, der schon seit 12 Jahren heimlich mit seiner Freundin zusammen war. Wir fragen, weshalb er sich nicht einfach über die Entscheidung seines Vater hinweg gesetzt hat. Er erklärt, dass die Familie in Afrika an erster Stelle kommt. Man hat ihm die Gründe für das Nein erklärt, er hat sie verstanden. Es war und ist immer noch sehr schwer für ihn, aber er akzeptiert die Entscheidung. Grund hier war, dass ein Onkel der Familie Jahre oder gar Jahrzehnte zuvor ebenfalls eine Frau der anderen Familie heiraten wollte. Das Oberhaupt der anderen Familie sagte nein. Man möchte nicht, dass dies ein zweites Mal passiert. Das alles ist sehr schwer nachvollziehbar für uns. Jedes Familienmitglied hat eine Rolle und fügt sich ein.

 

Kommen wir zu dem erfreulicheren Fall, dass der Vater des jungen Mannes “Ja” sagt. Damit ist der deal noch nicht in der Tasche. Er hat aber die Erlaubnis bei der Familie der Angebeteten zu werben. Und jetzt kommen die Kolanüsse wieder ins Spiel. Der junge Mann schickt 25 Kolanüsse an die Familie seiner großen Liebe. Diese beratschlagt und teilt dem Bruder des jungen Mannes bei einem Treffen die Entscheidung mit, ob weiter geworben werden darf. Wenn ja, darf der junge Mann nochmals 50 Kolanüsse schicken. Wieder Beratung, bei der die Kolanüsse verzehrt werden. Nach einer weiteren Sendung von 100 Kolanüssen wird eine Entscheidung getroffen. Bei einem “Ja” darf geheiratet werden. Die ganze Prozedur kann bis zu 3 Monaten dauern.

Bei einem “Nein” war alle Mühe umsonst und 175 Kolanüsse in den Sand gesetzt. Ein Arbeiter verdient ca. 150 Dalasi  (ca. 3,– Euro) am Tag, wenn er die Möglichkeit hat zu arbeiten. 175 Nüsse x 6 Dalasi (ca. 5-7 Dalasi pro Nuss)…. 1050 Dalasi…

….das ist mal ganz schön viel Geld nur für die Werbung. Die Hochzeitsfeier dauert dann üblicherweise 3 Tage und ALLE dürfen kommen. Mit DJ und Afro-pop Musik, neuen Kleidern für die Frauen und allem drum und dran, kann das locker bis zu 4-6 Monatsgehältern kosten.

 

Näheres zum afrikanischen Familienleben gibt es in der Kategorie “Geschichten” zu lesen.

Tumani Tenda-Sanna und die Kids

Bei der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit sind wir über die tägliche Eimer-Dusche froh. Leider muss auch mal wieder die Wäsche gewaschen werden. Ich bin aber geübter als noch 3 Monate vorher und schaffe es nun auch alleine.Engel

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Die Kinder kommen gut gelaunt aus der Schule und singen mit viel Ausdauer Zwinkerndes Smiley ein Lied. Dabei sitzen sie nebeneinander auf der Bank. Ab und zu steht ein Kind auf, rennt einmal um den Tisch und setzt sich wieder hin. “Bewegte Schule” Zwinkerndes Smiley

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Lamin,  John, Senebou, Alima.

John und Alima begleiten mich vom Haupthaus zu Happy Kunda (so hat Sanna sein Rundhaus genannt). Sie ahnen, dass ich heute in Spiellaune bin.

Das Lied von vorhin wird wieder angestimmt und diesmal rennen sie nicht einfach um den Tisch herum, sondern zwischen meinen Beinen durch. Als ich sie kitzle möchten sie gar nicht mehr aufhören damit.

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Spiegel bekommen die Vögel hier wohl nicht oft zu Gesicht. Schon früh am Morgen werden wir durch Flügelflattern und die Geräusche des Schnabels, der selbstverliebt an der Scheibe und am Spiegel pickt geweckt.

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Was passiert, wenn man zu langsam ist…..

Wir müssen wieder einmal die Grenze zwischen Senegal und Gambia durchfahren. Nachdem dies ja nicht das erste Mal ist und wir uns zwischenzeitlich auskennen ist alles ganz easy.

Wir wissen, wie der Ablauf hier ist und wo wir die jeweils benötigten Stempel in den Pass und in das Carnet bekommen. Wie immer geht alles ganz freundlich zu und eine Grenzbeamtin schäkert etwas mit mir solange Dani im Büro eines Officers verschwunden ist, um das Carnet abstempeln zu lassen. Gut gelaunt verlassen wir die Gebäude und kehren zu unserem Auto zurück.

Normalerweise denken –und sagen- wir beide in solchen Momenten immer: “Nix wie weg jetzt hier.” Geheimnis erzählendes Smiley 

Aber heute? Heute ist es anders. Dani holt noch mal schnell die Unterlagen heraus, um zu kontrollieren ob die Stempel richtig im Pass sind. An und für sich eine gute Vorgehensweise…..doch wir müssen lernen, dies besser erst einige hundert Meter nach der Grenze zu machen. Fledermaus

Denn…..ich sehe sie im Spiegel kommen…..mit 4 Mann tauchen sie auf und klopfen ans Fenster.

“Hello Sir, may we have a look inside your car?”

“Why?”

“We surch for drugs.”

“Ohhh yeah I know this, your collueges checked some weeks ago”

“We have to do the same…..”

“Ok, I respect your work of course….”

Nun, bisher war die Drogenkontrolle immer sehr Gewissenhaft gemacht worden. Stets waren die Beamten sehr freundlich und respektvoll. Sie fragten uns immer, bevor sie irgend etwas öffneten und beschränkten sich auf den gut zugänglichen Teil des Autos.

Außerdem war bisher immer nur ein Mann im Auto und durchsuchte dies. Ein anderer schaute zu.

Diesmal ist es etwas anders.

Wieder ist man freundlich und zeigt Respekt, also alles bestens. Allerdings durchsucht man das ganze Auto…..und nimmt dazu natürlich alle sauber eingeordneten Habseligkeiten aus den Fächern, um diese danach einfach wieder reinzustopfen Zähnezeigendes Smiley! Wir kämpfen beide mit unserer Beherrschung, um die Vögel nicht sofort aus dem Auto rauszuschmeißen! Aber das würde nur einen noch längeren Aufenthalt hier bei schwülen 38 Grad an der Grenze bewirken. Also zeigen wir gute Mine zum bösen Spiel.

Natürlich melden wir uns ab und an zu Wort, wenn uns alles zu unübersichtlich wird. Ich passe vorne auf, dass nicht etwas plötzlich “verschwindet” und Dani ist im hinteren Teil damit beschäftigt alles unter Kontrolle zu halten. Die Beamten sind wirklich 100% korrekt, aber dennoch stinkt uns das hinterlassene Chaos gewaltig.

Nach 45min durchwühlen unserer Utensilien, Küchengeschirr, Unterhosen (nur meine an Danis haben sie sich nicht getraut Zwinkerndes Smiley), Essensvorräte usw. usw. werden wir freundlich “entlassen”.

 

Was haben wir daraus gelernt?

– wie bisher, erst mal “nix wie weg” sobald man alle nötigen Dinge erledigt hat

– wir werden in Zukunft niemals mehr als eine Person ins Auto lassen, auch wenn das Ärger hervorrufen könnte

– wir werden unverzüglich den Beamten darauf hinweisen, uns und unseren Sachen den nötigen Respekt zu zeigen. Ansonsten ……ja was ansonsten? Das werden wir dann sehen Smiley mit herausgestreckter ZungePeace

 

Gut bei solchen Aktionen ist, dass Dinge auftauchen, die man schon lange gesucht hat oder von deren Existenz man nicht mehr wusste. Strebersmiley

Cycling to Africa-Tour der Leiden

Tour der Leiden in Westafrika und das Mantra „Bonjour monsieur, ca va? Donnez moi cadeaux, l’argent“?

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„Jetzt schon ein Bier?“, möchte sich Claudia fragend meiner Bestellung versichern. Nachdem ich zuvor die Campinggebühr für die vergangenen Tage beglichen habe und der Moment meiner Abreise aus dieser „Wohlfühl-Enklave“, unweit des von den Gambiern liebevoll genannten „smiling coasts“ näher rückt, benötige ich noch einen „Startpiloten“.

Es ist der 1. April 2016 und beste europäische Frühstückszeit, weshalb mich die pfälzisch-schwäbischen Herbergseltern der Camping-Lodge in Sukuta, Joe und Claudia ob meines frühmorgendlichen Wunsches befremdlich anblicken. Sie ahnen nicht, dass für mich der afrikanische Frühschoppen stellvertretend für jenes Glücksgefühl steht, welches die bevorstehende Fortsetzung meiner Rückreise nach Marokko in mir auslöst. Bereits einige Tage zuvor stellte die Stadt Bafata im Südosten des in der letzten Dekade von vielen politischen Umstürzen und Bürgerkriegen gebeutelten, aber überaus sympathischen Guinea-Bissau den Wendepunkt meiner Radreise dar, welche ich im Oktober 2015 in Wolfschlugen in der Region Stuttgart begonnen hatte.

Nach 10500 km hatten mich im Besonderen die letzten zwei Reisemonate in einer Weise müde werden lassen, wie ich es noch nie auf meinen Radreisen in den zurückliegenden 20 Jahren erlebt habe. Außenstehende, denen ich sichtlich aufgelöst von meinen Erfahrungen und Erlebnissen berichtete, attestierten mir ein „Reiseburnout“.

Es waren nicht äußere Bedingungen wie etwa das Klima oder die zeitweilige Unsicherheit im Straßenverkehr und die zunehmende Schwierigkeit geeignete Schlafplätze in den Ländern südlich von Marokko zu finden, die mich mürbe und erschöpft werden ließen, sondern die Begegnungen mit den Menschen.

Schnell hatte ich mich an die staubtrockene Luft und die Sandverwehungen in der Western Sahara sowie in Mauretanien gewöhnt. Auch die vor allem im Großraum Dakar sowie in Gambia anarchische Fahrweise der Westafrikaner, mit ihren in schwarzen Fontänen vor sich hin rußenden, zumeist fensterlosen Blechkisten konnte mich genauso wenig zur Umkehr ins vergleichsweise paradiesische Marokko bewegen, wie die zunehmende Hitze in der Trockensavanne Senegals sowie in Gambia oder in Guinea-Bissau. Längst hatte ich mich daran gewöhnt, bis zu 10 L Wasser am Tag trinken zu müssen und tagsüber wenig schattige Plätze außerhalb von Ansiedelungen vorzufinden. Folglich begab ich mich nicht selten bereits früh morgens in der Dunkelheit auf die Straße, als in den Dörfern schon die ersten Feuer für die morgendlichen Rituale loderten bzw. noch der Duft der erloschenen Feuer vergangener Brandrodungen in der Luft lag.

Hingegen nicht ignorieren, geschweige daran gewöhnen konnte ich mich an die „Kontaktanbahnung“ a la, „Bonjour monsieur, ca va ….“, der Menschen, welcher zumeist die Bitte um Geld oder Geschenke folgte.

Bei meiner Fahrt durch die Dörfer wurde mir in allen Ländern Westafrikas und besonders im Norden des Senegals als scheinbar außerirdischem Wesen jeweils hundertfach, vor allem von den kleinen Kindern und ihren Müttern erst enthusiastisch, dann hoffnungsvoll zugejubelt, um dann „Monsieur / Toubab, donne moi l’argent / cadeaux / stylo / velo“ zu rufen, was übersetzt nichts anderem als einer Bitte um Geld, einem Geschenk, einem Stift und manchmal nach meinem Fahrrad gleichkam. Als der im Senegal radreisende „Toubab“ ( Weißer oder auch zurecht sinngemäß übersetzt mit wealthy traveller = wohlhabender Reisender ), später in der ehemaligen portugiesischen Kolonie Guinea-Bissau wohlklingender „Blanco“ gerufen, wurde in mir vor allem abseits der touristischen Pfade der rollende, heilsbringende Messias gesehen, während ich mir wie der verhinderte Weihnachtsmann vieler europäischer, vorwiegend Brunnen- und Schulen bauender Hilfsorganisationen vorkam, in dessen Gepäcktaschen ausschließlich Geld, Bonbons und Geschenke vermutet wurden. Die Kinder rannten und stürmten von beiden Seiten kommend oft hoffnungsvoll auf die Straße zu, um ihre Bitte zu verkünden. Selten wollten sie einfach nur gegrüßt und abgeklatscht werden. Erwachsene Männer baten mich gelangweilt vor ihren Hütten sitzend anzuhalten und nicht selten um Wasser, was sich dann meist als Vorwand für oben erwähnte Ersuchen herausstellte. Lange gewillt dem beschriebenen Treiben Aufmerksamkeit zu schenken, freundlich und im Rahmen meiner Möglichkeiten hilfsbereit zu bleiben, machte mich allein schon das ständige Grüßen müde. Häufiger und vorzeitiger als bisweilen von anderen Radreisen gewohnt, musste ich auf Grund von Erschöpfung Ruhetage einlegen. Spätestens nach den ersten Steinen, die in der Casamance im Süden Senegals von 10-12 jährigen Jungs erfolgreich in meine Richtung geworfen und geschleudert ( Steinschleuder ) wurden, wurde es mental für mich zum „Spießruten-fahren“ im Senegal. Vor allem in St. Louis und in den umliegenden Dörfern Richtung Rosso sowie im Nordosten zwischen Touba und Louga begegneten mir Horden von halbwüchsigen, sogenannten „Talibeh“-Jungen mit Blechdosen in der Hand und Kleiderfetzen am verwahrlosten Leib, nahezu in Vollzeitbeschäftigung ausschwärmend, auf der Suche nach Almosen für ihren „Marabout“. In dessen Gewahrsam wurden sie von ihren mittellosen, kinderreichen Eltern entsandt, um versorgt zu werden und den Koran zu erlernen. Entspricht die „Beute“ ( Almosen ) der „Straßenjungen“ ( Empfehlung: Dokumentation „Strassenkinder im Senegal, Charles M. Huber, Afrika-Direkt e.V., www.youtube.com ) nicht den Vorstellungen des Marabouts, droht körperliche Züchtigung. Nicht selten sieht man die „Talibeh“-Jungen genauso wie die Esel und Hunde im Senegal inmitten von Müllhalden oder in den vermüllten Straßenrändern herumstreunen, auf der Suche nach Verwertbarem. Auf meinen letzten Etappen durch den Nordosten des Senegals und im Besonderen zwischen Djourbel, Touba und Louga, also in einer Gegend, in welcher astronomische Summen für den Bau und die Restauration von prunkvollen, mit italienischem Marmor verkleideten Moscheen ausgegeben werden, begegnete mir beklemmende Armut. Wenn ich einen Einkauf in einer der für Westafrika typischen, kioskähnlichen „Boutiquen“ tätigte, umringten mich am Ausgang Kinder, meistens Jungen, in der Erwartung einer Geldgabe. Längst war mir die Lust auf eine Cola, ein Eis oder andere Luxusartikel vergangen, wohlwissend, dass die meisten dieser bettelarmen Kinder selten in ihrem weiteren Leben in den Besitz derartiger Genussmittel kommen werden. Meine Einladungen der Kinder zum Frühstück oder zum gemeinsamen Verzehr einer Melone waren willkommen, änderten aber nichts am Großen Ganzen. Ich sehnte mich zunehmend zurück nach den Orten und Plätzen vergangener Radreisen in Europa, wie z.B. den Haltezonen vor dem Casino in Cannes oder dem Hotel „Vier Jahreszeiten“ in Hamburg, als ich spaßeshalber um Einlass bzw. um ein Quartier bat und in Folge meines einem Reiseradler würdigen Erscheinungsbildes jeweils schnell des „Feldes verwiesen wurde“. Nachdem ich erfolgreich den berühmt, berüchtigten Grenzübergang in Rosso vom Senegal in Richtung Mauretanien ein zweites Mal gegen Bezahlung von 120 € für ein biometrisches Visum passiert hatte, fühlte ich mich ungleich besser. Meine Wahrnehmung von freundlichen Mauren, nicht selten in der Begleitung von Dromedaren, wie ich es bereits bei der Durchquerung im Februar in südlicher Richtung erlebt hatte, sollte sich bestätigen. Erneut wurde ich jeweils vor Einbruch der Dunkelheit von den Soldaten / Polzisten an ihren im Abstand von 40-50 km sich befindenden Straßenkontrollpunkten eingeladen, in ihrer Nähe mein Zelt aufzustellen. Einige Male wurde mir sogar noch vor der Nachtruhe ein Mahl gereicht. Die Warnungen des Auswärtigen Amtes, dass Reisen durch dieses vom Sand verwehte Land mit Gefahren verbunden ist, bestätigte sich nicht.

Resümierend bleiben mir von den im Zeitraum Februar-April bereisten Ländern Mauretanien, Senegal, Gambia und Guinea- Bissau neben den riesigen Baobab-Bäumen, ( Affenbrotbaum ) vor allem die teetrinkenden Männer und seine arbeitssamen Frauen in ihren bunten Kleidern, um ihre Rücken oft ein Neugeborenes gewickelt, häufig schwere Lasten wie Wasser oder Holz auf ihrem Haupte balancierend in bemerkenswerter Erinnerung. Es erschien mir so, als übernehmen die Frauen die Hauptlast der täglichen Aufgaben. Chapeau les femmes de afrique!

Nicht in Vergessenheit geraten wird das emsige Treiben in den Fischerdörfern in der Casamance ( Kafountine ) sowie in Gambia ( Tanji ) mit ihren kunstvoll handgefertigten Fischerbooten am Strand. Ebenso gerne sehe ich die maurischen Männer in ihren in herrlichem Blau leuchtenden Gewändern vor mir. Schnell vergessen möchte ich hingegen den albtraumhaften und schlafraubenden Klang von den Stromaggregaten in den Dörfern in Guinea-Bissau, welche nicht an das Stromnetz angeschlossen waren. Gambia bleibt nicht nur wegen der in meinem Fall erfolgreichen „Bumster“( Nepper / Schlepper / Bauernfänger ) ein rotes Tuch für mich, sondern auch wegen der umständlichen Drogenkontrolle an der Grenze, im Zuge derer ich sämtliche, wenige Stunden zuvor akribisch gepackten Radtaschen wieder entleeren musste und vergeblich nach einem Spürhund forderte, welchen es immerhin am mauretanischen Grenzbereich gab. Abzocke macht in Gambia nicht mal vor der Botschaft Halt. Dort bezahlte ich für ein Visum, welches ich gar nicht benötigt hätte. Die Wiedereinreise nach Marokko, die ich auf dem wüstenhaften Rückweg nicht ausschließlich mit dem Rad, sondern zu meiner Erleichterung von Nouakchott, der Hauptstadt Mauretaniens bis nach Agadir überwiegend mit dem Bus zurücklegte, fühlte sich nach über drei Monate Aufenthalt in Westafrika wie die Heimkehr ins himmlische Paradies an.

Zum ersten Mal wurde ich wieder an der Grenze mit „You are welcome“ empfangen und bei der Drogenkontrolle musste ich nur eine Gepäcktasche entleeren.

Je t’aime morocco!

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Casamance-Chez Stef

Von Cap Skirring geht es über Ziguinchoir nach Kafountine. In Ziguinchoir wird viel gebaut. Deshalb “regelt” ein Polizist den Verkehr. Könnt ihr ihn sehen? Zwinkerndes Smiley Der arme Kerl wird einfach von niemandem beachtet….wir sehen uns das Spiel etwas an und fahren dann ebenfalls unter Missachtung seiner Zeichen in die Kreuzung ein.

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Auch auf der Landstraße nach Kafountine wird fleißig gebaut.

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Chez Stef ist nicht leicht zu finden. Bei iOverlander ist sie vermerkt und damit ist es kein Problem zu ihr zu kommen.

Stefanie Rätsch ist Künstlerin und das sieht man auch auf ihrem liebevoll gestalteten Grundstück, auf dem sie auch kleine Hütten vermietet. Wir sind begeistert von der offenen, herzlichen Art der Deutschen und fühlen uns gleich wohl. Schade, dass sie bis Oktober eine Ausstellung in Deutschland hat, sonst wären wir im September nochmal bei ihr vorbei gekommen.

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Wir führen zahlreiche tiefgründige und lustige Gespräche und fragen ihr Löcher in den Bauch. Viele unserer Eindrücke über Land und Leute werden von ihr bestätigt. Das hat uns bisher ein bisschen gefehlt…der Austausch mit der Bevölkerung, um sich mit ihnen über unsere Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen. Man möchte ja doch gerne wissen, ob man mit seiner Meinung vielleicht nicht doch völlig daneben liegt. Umso schöner, dass wir uns jetzt sogar in deutscher Sprache über afrikanische Familien, Bürokratie, Politik, Traditionen, Mystik und Glauben unterhalten können.

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Stefanies Hund Wurzelzwerg hätte das Talent zum Hundekomiker. Noch nie haben wir einen Hund mit einem lustigeren Gesichtsausdruck und vielseitigeren Mimik kennen gelernt. Vor allem sein Stirnrunzeln erinnert uns an uns bekannte Zweibeiner Nur ein Scherz

Dies ist nicht nur ein Baum, sondern derer fünf. Sie sind dort alle einfach so gewachsen, ohne dass sie gepflanzt wurden.

Stefanies Sinnbild einer afrikanischen Familie.

Enger Familienzusammenhalt – einengend?

Keiner kann ohne den anderen – jeder möchte für sich stehen

So viel Platz wie möglich für sich schaffen…

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…. siehe Kategorie “Geschichten”, wenn du mehr wissen möchtest.

 

Fotos aus Kafountine:

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