Disaster auf dem Dünenkamm

15.3.2020

Das Wetter ist besser. Der Wind hat nachgelassen und der Himmel erstrahlt in tiefem Blau. Nach ausgiebigem Frühstück fahren wir alle gemeinsam los. Die Teerstraße ist lediglich eine Stunde entfernt und dort heißt es Abschied nehmen.

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Doch zuvor geschieht fast ein Unglück. Peter und Janina fahren mit ihrem Landrover eine Düne hoch, dicht gefolgt von Didi und mir. Sie fahren über die Kuppe hinweg und sind kurz verschwunden. Als wir sie sehen stockt uns vor Schreck der Atem. Der Landy hängt schräg auf dem Dünenkamm und droht seitlich abzurutschen. Falls das passiert, wird er sich mindestens auf die Seite drehen, wenn nicht gar überschlagen. Den Wagen mit der Nase nach unten zu richten und die Düne so herunter zu fahren ist von der jetzigen Position aus auch keine gute Idee mehr. Die Rettungsaktion beginnt.

Sämtliche Sandbleche werden hervor geholt. Ein Abschleppseil wird an den Landy und VAnGO gebunden. Oli und Dagmars Ford dient VAnGO als Anker, falls der Landy unkontrolliert die Düne runter kullert. Alle behalten die Nerven und arbeiten als Team super zusammen. Didi hat in seinen früheren Urlauben bei Saharadurchquerungen mehr als genug Erfahrungen mit solchen Situationen gesammelt und übernimmt die Leitung. In Absprache mit Peter folgen alle anderen seinem Rat und nach mehrmaligen Anläufen, in denen immer wieder die Sandbleche neu ausgerichtet werden müssen, können wir den Landy befreien. Tiefe Erleichterung bei allen!!! Zwischendrin war es mal ganz schön knapp. Der Landy rutschte noch weiter den Dünenabhang hinab…

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Ein letztes Fotoshooting mit allen Fahrzeugen und dann heißt es Abschied nehmen von Janina und Peter.

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