New Mexico–Gila Cliff Dwellings und hot springs

10.3.2025

In Silver City schlendern wir durch die nette Hauptstraße und fahren dann 70 km durch endlos erscheinende Wälder im Schneegestöber zum Campingplatz der Gila Cliff Dwellings. In der Nacht stürmt es. Es ist kalt. Wir wachen in einer Schneelandschaft auf. Ups.

Dick eingepackt machen wir uns auf den Weg zu den Höhlenwohnungen und sind begeistert. Ohne Führung darf man sie ganz alleine erkunden. Toll!

Anschließend möchten wir die kostenlosen (es gibt auch kostenpflichtige, aber weniger schöne) heißen Quellen besuchen und darin baden. Doch bevor man in den Genuss kommt, muss man zwei Mal den eiskalten Fluss durchqueren. Fast kniehoch staksen wir in unseren Badlatschen hindurch. Die Quellen haben wir dann ganz für uns alleine. Herrlich!

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Mit großen Schritten Richtung Osten

4.3.2025

Wir kennen die Gegend schon und fahren zügig durch Kalifornien und Arizona durch. In Ajo nehmen wir erneut Abschied von Maja und Sebastian, die wieder schneller reisen als wir, da sie sich mit Majas Eltern in Houston treffen wollen. Hier einige Eindrücke der Strecke, die wir schon kennen:

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Grenzübergang Tecate

3.3.2025

Um es vorweg zu nehmen: Es war wohl der entspannteste Grenzübergang unserer jetzigen und vorherigen Reisen.

In Tecate muss man sich zunächst bei den Mexikanern ausstempeln. Das Gebäude und auch den Beamten kennen wir schon. Hier läuft alles problemlos. Dann fährt man durch halb Tecate durch um die richtige Straße zu erwischen, die zum Grenzübergang in die USA führt. Dieser folgt man, bis man an ein kleines Häuschen kommt. Die nette Dame bemerkt, dass wir kein i 94 haben, will uns durch den Scanner schicken, meint dann aber, wir sollten rechts am Scanner vorbei fahren, da wir mangels Permit (i 94) sowie schon viel Zeit im Büro verbringen müssen. Sie möchte uns die zusätzliche Zeit, die die Fahrzeugkontrolle mit sich bringt ersparen. Das war schon mal sehr nett. Maja und Sebastian haben alle Unterlagen und sind vor uns. Sie werden durch den Scanner geschickt. Zeitgleich treffen wir am Büro der Grenzbeamten ein. Dort werden wir sehr freundlich begrüßt und bedient, wie es in einer Behörde sein sollte. Was ist euer Anliegen? Wie können wir euch helfen? Und dann wird alles, ohne weitere Nachfragen für uns erledigt. Sehr angenehm. Wir zahlen erneut die 6 Dollar Bearbeitungsgebühr pro Person und dürfen einreisen.

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Ensendada mit Maja und Sebastian

2.3.2025

Auf dem Weg nach Ensenada gehen wir nochmal typisch mexikanisch essen. Tamales ist in Maisblättern eingewickelter Maisbrei mit Hühnchen. Lecker.

Maja und Sebastian haben uns wieder eingeholt. Sooo schön! Wir hatten das Starbucks Cafe als Treffpunkt vereinbart und freuen uns alle riesig uns wiederzusehen. Wir gehen gemeinsam in einer Taqueleria Tacos essen, kommen bei der Fahrt durch die Stadt fast noch in den Faschingsumzug und verbringen den letzten Abend in Mexiko auf einer Art Campingplatz am Strand. Hier versuchen wir erneut das Formular i 94, das man für die Einreise in die USA benötigt online auszufüllen und abzuschicken, doch es funktioniert zum wiederholten Mal nicht. Entweder ist unser Pass oder unser B 2 Visum ungültig, sagt der Computer. Mit gemischten Gefühlen fahren wir am nächsten Morgen gemeinsam zur Grenze.

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La Bufadora

1.3.2025

Der Pazifik ist immer in Bewegung und selbst bei einem windstillen Tag verheddert sich das Meer an dieser Stelle so in den Felsen, dass die Gischt mit einem lauten “buff” geschätzt 30 Meter in die Höhe spritzt.

Der Weg zum Aussichtspunkt führt einige hundert Meter durch Souvenirstände. Davor reiht sich ein Parkplatz neben den anderen. Umgerechnet 2,50 Euro möchte man für das Parken für einen Tag haben. Da es hier in der Gegend keinen guten Übernachtungsplatz gibt, nehmen wir ein 2-Tages-Ticket und übernachten kurzerhand auf dem Parkplatz. Nicht sehr romantisch, aber praktisch.

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Whale Watching

24.2.2025

Die Lagune Ojo de Liebre ist eine von 3 Buchten, in der die Grauwale ihre Jungen gebären. Hier möchten wir Wale aus der Nähe sehen. Unsere Erwartungen werden weit übertroffen.

Doch von Anfang an:

Am Abend vor dem Whalewatching gehen wir ins einzige Restaurant zum Essen. Schon von Weitem sehen wir, wie eine rote Schubkarre vom Meer zum Restaurant geschoben wird. Sie ist voll mit Austern. Im Speisesaal wird der Kamin angeschürt und während wir uns unsere Tacos schmecken lassen, kommen die Austern auf den Grill. Nachdem wir unsere Rechnung beglichen haben, werden wir vom Chef zum Austernessen eingeladen. So wie einige andere Touristen auch. Es wird gelacht und sich über die unerfahrenen Austernesser amüsiert. Sooo nett.

Eine Amerikanerin hat heute ihren 70. Geburtstag. Sie wird mit einem Gruß aus der Küche (einem Minimuffin mit Minikerze) und einem gemeinsamen Ständchen gefeiert. 

Am nächsten Tag sollen  wir um 8.00 Uhr am Tickethäuschen sein, um die Gebühr für das whale watching zu bezahlen. Wir sind nicht alleine. Geführte Tourgruppen stehen schon Schlangen und es kommt wie es kommen muss: Es gibt nicht genügend Boote und wir dürfen nicht mit. Zunächst sind wir traurig, doch um 10.30 Uhr fährt das nächste Boot heißt es. Nun gut. Das Wetter ist sowieso nicht das Beste, der Himmel grau verhangen. Dann warten wir. Und haben Glück: Das Wetter klart auf. Ganz aus der Nähe können wir die Wale, die zu uns ans Boot kommen beobachten und sogar streicheln. Die Haut fühlt sich unserer nicht unähnlich an. Man merkt aber, dass die Fettschicht sehr viel dicker ist als bei uns Menschen. Grauwale gelten als sehr neugierig und sozial. Knapp schwimmen sie unter dem kleinen Fischerboot hindurch, winken mit ihren Flossen und strecken ihre Köpfe aus dem Wasser. Soooo schön! Ein unvergessliches Erlebnis!

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Von Las Pocitas immer Richtung Norden nach San Ignacio

19.2.2025

Diese Strecke sind wir auf dem Weg nach Süden schon einmal gefahren: Immer auf der 1 entlang Richtung Loreto. Vorher übernachten wir am Playa Juncalito, nördlich von Loreto dann am Playa Armenta bei Benjamin, einem schüchternen Mann, dem dieses schöne Stückchen Land gehört. Einen Strand weiter nördlich sehen wir einen toten Wal am Ufer liegen. Die Geier haben ihn auch schon entdeckt…

In Heroica Mulege stoppen wir, um uns das hübsche Städtchen anzuschauen und Tacos zu essen. Das hatten wir uns damals noch nicht angeschaut. In großen Schritten geht es weiter nach San Ignacio auf den Kadakaamang Campingplatz. Auch hier waren wir schon einmal. Damals gemeinsam mit Uwe und Clemens, Sabine und Tochter Lina. Wir verbringen hier einige Nächte, um uns mal wieder um Vango zu kümmern: abschmieren, sauber machen, etc. und Blog zu schreiben. Jeden Samstag findet gegenüber des Campingplatzes ein Farmers Market statt. Wir kaufen an fast jedem “Stand” etwas. Fünf Autos parken hier, haben die Ladefläche oder Hecktür geöffnet und verkaufen direkt aus dem Auto heraus ihre selbstgemachten Waren. In Maisblätter eingewickelte Hühnchen mit Erbsenpaste kennen wir noch nicht. Auch der Muschelsalat (unserem Heringssalat nicht unähnlich) lacht uns an. Dattelkuchen und Mangomarmalade lacht uns auch an. Winking smile

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