Und weiter geht es mir Offroad: Von La Paz über San Evaristo an der Ostküste bis zur Landstraße 1 an der Westküste

16.2.2025

Nach ziemlich viel Wellblech führt die Straße bei San Evaristo weg von der Küste über die Berge nach Westen. Jetzt wird es richtig “offroadig”. Winking smile Steil geht es bergauf und auch wieder bergab. Tiefe Löcher, große Felsbrocken und der lose Untergrund lassen Vango richtig arbeiten. Doch wie gewohnt meistert Vango die Anforderungen. In den Bergen gefällt es uns richtig gut. Von der Küste waren wir mangels Blick auf das Meer etwas enttäuscht. Wir finden eine kleine Oase, an der die Ziegen ihren Durst stillen und übernachten wohl am einsamsten und ruhigsten Ort der ganzen Reise.

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Offroad bis La Paz

15.2.2025

Nachdem wir Wasser aufgefüllt und unsere Vorräte etwas aufgestockt haben, fahren wir von Las Barilles nach Norden, immer an der Küste entlang. Die Strecke hat einige steile Passagen, was auf den Fotos gar nicht so zu erkennen ist. Auch die Schönheit dieses Küstenabschnittes konnte ich nicht so gut in den Bildern festhalten. Für uns ist es die schönste Küste auf der Baja… wenn da der Wind nicht wäre Winking smile.

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In Ventana strecken wir unsere Füße in die heißen Quellen, die sich direkt am Strand befinden. Die Flut hat allerdings schon eingesetzt, so dass das direkt am Strand austretende heiße Wasser zu stark abgekühlt wird, um sich in die “Pools” hineinzusetzen.  In La Paz werden die letzten Stände des gestrigen Faschingsumzuges abgebaut.

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Playa Miramar

12.2.2025

Am Playa Miramar lernen wir Frank und Anette kennen, die vorher schon mit anderen uns bekannten Reisenden unterwegs waren. Abends stoßen noch Maja und Sebastian, Uwe und die Lkw-Fahrer Martina und Michael zu uns. Einen Tag später trudeln Sabine, Clemens und Lina ein. Somit stehen sechs Fahrzeuge, die sich alle untereinander kennen am Strand zusammen. Soooo schön. Smile Wir beobachten Wale, springende Rochen (ganz klein auf den Fotos mit der Frau mit Hut zu sehen) und sogar mehrere Zitronenhaie vom Strand aus. Die Tage vergehen wie im Flug und abends sitzen alle zusammen und klönen. Wir genießen die große Runde, bevor sich unsere Wege trennen.

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Los Arbolitos

10.2.2025

Ein Traumstrand zum Schnorcheln- Keine drei Meter vom Strand entfernt sehe ich bereits Papageienfische. Die Unterwasserwelt ist faszinierend: so viele bunte Fische auf einmal. Zum Glück kann man hier Neoprenanzüge leihen, denn das Wasser ist kalt. Auch Didi versucht sich am zweiten Tag und ist beeindruckt von der Vielfalt der Fische.

In der Nacht beginnen leider die Hunde der Einheimischen sowie die der Reisenden zu bellen. Abgelöst werden sie um 2.10 Uhr von den krähenden Hähnen. Vielleicht hätten wir besser am Nachbarstrand übernachtet…

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Cabo Frailes

9.2.2025

Am Strand von Cabo Frailes stellen wir uns abseits der anderen Camper an den Strand. Kaum angekommen, fährt sich ein Sprinter hinter uns im weichen Sand fest. Didi hilft mit Sandblechen aus, was die Brasilianer wohl als Aufforderung zum “Kuscheln” sehen. Der befreundete brasilianische Lkw parkt hinter uns. Der Sprinter versucht sich in die dadurch entstandene “Parklücke” zu quetschen, was ihm aber nicht gelingt und parkt dann etwas dahinter. Der dritte im Bunde stellt sich direkt neben uns. Wir sind umzingelt. Tagsüber geht es bei unseren neuen Nachbarn hoch her: Musik, laute Gespräche und Telefonate. Abends fallen sie jedoch früh ins Bett, wofür wir sehr dankbar sind. Winking smile

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Die “Kuschelbrasilianer”:

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Und wieder sehen wir springende Wale:

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Jimi Beach bis Cabo San Lucas

7.2.2025

Am Jimi Beach reiben sich die Wale im grobkörnigen Sand die Seepocken von der Haut. Dazu schwimmen sie bis zu 5 Meter an den Strand heran. Einen Wal haben wir so nach gesehen. Leider wohl etwas zu spät entdeckt, denn zum Fotoshooting hatte er sich schon wieder verdrückt.

Cabo San Lucas wartet mit einer ansprechenden Marina auf. Hier tummeln sich nicht nur Seehunde, sondern auch viele Touristen herum. Leider versuchen die Einheimischen durch relativ aufdringliches Ansprechen und neben einem her laufen, so viele Menschen wie möglich für genau ihre Walsafari, Glasbodenbootsausflug, Kajakverleih, etc zu begeistern. Abgelöst werden sie von Kellner, die einen in ihr Restaurant locken wollen oder Souvenirverkäufern. In der Innenstadt erhoffen wir uns etwas mehr Ruhe, doch hier reiht sich ein Kleidergeschäft ans andere. In Ruhe “nur einmal schauen” geht nicht. So fahren wir weiter und nicht zum überfüllten Lands End, mit seinem durchaus pittoresken Steinbogen, durch den hunderte mit ihrem Stand-up-paddle-board oder einem Kanu durchfahren. Durch San Jose del Cabo führt der Weg weiter an der Küste entlang. Irgendwann endet die Teerstraße, doch die Bebauung nicht. Schicke Häuser bis hin zu Villen säumen die Küstenlinie. Hier wird kräftig gebaut. Nach einigen Kilometern lichtet sich die Bebauung und auch der Weg zum Strand führt nicht mehr durch Privatgelände. Wir beschließen, die Nacht etwas östlich des Cardon Strandes zu verbringen und können auch von hier wieder etlichen Walen beim Springen zuschauen.

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Todos Santos

6.2.2025

Todos Santos gilt als das hübscheste Städtchen Baja Californias. Uns gefällt es tatsächlich sehr gut, obwohl es touristisch ist. Ansprechende Häuser, ausgefallenes Kunsthandwerk, das Hotel California und die gemütliche Atmosphäre lassen uns fast den kompletten Tag hier verweilen.

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Agua Blanca und La Paz

4.2.2025

In La Paz gehen wir lecker Essen und stocken im Supermarkt unsere Vorräte auf. Auf dem Parkplatz des Lebensmittelgeschäfts reicht mir Didi die Lebensmittel aus dem Einkaufswagen ins Auto, als er von einem Amerikaner mit den Worten “You are Didi” angesprochen wird. Huch, woher kennt er Didis Namen? Er erklärt, dass er gerade Dans Buch liest, in dem wir erwähnt sind und er unser Auto wieder erkannte. Mit Dan waren wir für knapp ein halbes Jahr in Afrika unterwegs. Chad ist total außer dem Häuschen, dass er Menschen trifft, über die er gerade in einem Buch liest. Wir unterhalten uns eine Weile sehr nett mit ihm.

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In Agua Blanca prusten hunderte von Wale. Ein einzigartiges Schauspiel, das wir bis zum Sonnenuntergang genießen. Clemens und Sabine sind mit ihrer Tochter Lina ebenfalls hier.

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Punta Conejo

2.2.2025

Auf dem Weg in den Süden biegen wir zum Punta Conejo ab, weil hier Andi und Tom stehen. Eigentlich wollen wir lediglich eine Nacht bleiben, weil wir nichts mehr zum Essen haben und erst einmal in La Paz einkaufen gehen müssen. Als Andi uns anbietet abends für uns zu kochen ist die Entscheidung klar: Wir bleiben und sind so froh, noch einen Abend mehr mit den beiden verbringen zu können. Gleich von der ersten Minute unseres Kennenlernens in Agua Verde hatten wir sie in unser Herz geschlossen. Gerne würden wir mit den beiden noch weiter reisen, doch uns drängt die Zeit etwas. Vielleicht ein anderes Mal? Wäre traumhaft, wenn das in ein paar Jahren klappen würde.

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Agua Verde

29.1.2025

In Loreto füllen wir noch einmal Wasser auf und tanken Benzin für unseren Benzinkocher. Somit sind wir fertig für den abgeschiedenen Strand Agua Verde. Gemeinsam mit Sabine und Clemens fahren wir zunächst 60 km auf guter Teerstraße über die Berge bis zum Abzweig. Clemens blinkt links, Didi ebenso. Dies sieht der hinter uns fahrende Pkw als Aufforderung zum Überholen an. Es ist tatsächlich so, dass in Mexiko das Linksblinken als Zeichen zum Überholen gesetzt wird. Leider wohl auch Kreuzungen, an denen man einfach nur links abbiegen will. Viele Einheimische betätigen deshalb den Warnblinker, wenn sie links abbiegen wollen. Verstehen muss man das jetzt nicht… Der Pkw hinter uns möchte also überholen und wäre mit ziemlicher Sicherheit in die Seite von Clemens Auto gerauscht oder aber Clemens hätte so stark abbremsen müssen, dass es zwischen unseren beiden Fahrzeugen hätte knapp werden können. Didi zieht auf die linke Fahrbahn. Der Pkw Fahrer bremst ab und schert hinter uns wieder ein. Gut so. Wir biegen unversehrt ab und fahren zunächst für ca. 10 km auf einer Asphaltstraße, die dann in eine Dirt-Road übergeht. Aus den Reifen beide Fahrzeuge wird Luft abgelassen, weil es sich damit einfach angenehmer auf dem Wellblech fährt. Die Landschaft ist wieder einmal wunderschön. Über Berge schlängelt sich die manchmal kurvige Straße. Der Blick auf das Meer ist herrlich und ich entdecke in der Ferne das Blasen der Wale. Zur Bucht hin wird der Weg etwas steiler und führt durch ein Tor mit der Aufschrift “private” hindurch. Didi meint: “Wir haben uns verfahren.” Er vermisst die Offroad-Strecke und wundert sich über die sich in Privateigentum befindende Bucht. Es hat aber alles seine Richtigkeit. Der Besitzer erlaubt Campern hier kostenlos zu verweilen. Mülleimer und sogar Toi-Toi-Toiletten sind vorhanden. Der Strand ist schon gut besucht und so steuern wir auf das für uns interessanteste Fahrzeug, einen Rundhauber, zu. Andrea und Tom sind uns sofort super symphatisch und bieten uns sofort ihren Platz an, der morgen frei wird. Sie möchten weiter. Gerne hätten wir mehr Zeit mit den beiden verbracht, sind aber auch dankbar für den windgeschützten Platz direkt am Meer mit Blick auf jagenden Pelikane. Wir hoffen, den beiden noch einmal zu begegnen.

Am nächsten Tag treffen Maja, Sebastian, Uwe sowie die beiden Lkw-Fahrer Martina und Michael ein. Wir verbringen ein paar wundervolle Tage miteinander. Uwe stellt sein SUP zur Verfügung und ich wage mich auf das Brett. Ist gar nicht so schwer, wie ich dachte. Allerdings ist das Meer auch ruhig. Wir laufen zum Nachbarstrand, um dort Tacos zu essen. Leider weht hier ein kalter Wind und man lässt uns 2 1/2 Stunden auf das Essen warten. In meiner Not –mir ist es eisekalt- wickele ich mir eine Tischdecke um die Schultern. Durchgefroren können wir das Essen nicht ganz so genießen, obwohl es lecker ist.

Pelikane stürzen sich in Massen ins Wasser, um Fische zu fangen. Beim Schnorcheln sehe ich viele kleine bunte Fische. Hier gefällt es uns sehr gut und so bleiben wir länger als geplant.

Clemens, Sabine und Lina fahren nach zwei Nächten weiter. Wir werden uns im Süden wieder treffen, beschließen wir, denn die Tage mit ihnen haben uns allen sehr viel Spaß bereitet.

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