Unsere erste Nacht in Mali

Nachdem man uns 2 Stunden an der Grenze aufhält und die Straßen wieder (wie von Tambacounda im Senegal bis zur Grenze bei Diboli in Mali) voller Schlaglöcher sind ist es klar, dass wir das Coolcamp nicht mehr vor Einbruch der Dunkelheit erreichen.

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Wenn man von diesem einen Unsymphat vom Mali-Zoll absieht, fühlt sich Mali ganz nett und auch sicher an. Bei jedem Grenzübergang bekommt man gleich an der Grenze oder wenige Kilometer danach ein Gefühl dafür, ob man sich hier wohlfühlt oder nicht. Die Menschen hier wirken freundlich und zurückhaltend. Wir fahren durch hügelige Landschaft (hatten wir schon lange nicht mehr) und sehen Tafelberge, die ein wenig an Colorado erinnern. Langsam wird es dunkel und wir suchen nach einem Platz für die Nacht.

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Nach einem langen Fahrtag inklusive Grenzübergang sind wir müde und glücklich, dass doch noch ein Weg rechts den Berg hinauf führt. Wir folgen ihm und finden am Ende des Weges einen Steinbruch vor. Da es Samstag ist, wird morgen auch keiner hier arbeiten und so beschließen wir hier zu übernachten. Kurz darauf erscheint der Nachtwächter, der den Bagger bewachen soll. Wir fragen, ob wir hier für eine Nacht bleiben dürfen und er hat nichts dagegen. Er meint noch, dass er auch auf uns aufpassen würde. So gut beschützt schlafen wir, dank der kühlen Brise, die hier oben weht, gut ein und bringen ihm am nächsten Morgen Kaffee und Orangen.

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