Panzer bei Camembe

28.04.2017

Wir fahren von den Pedras Negras über die Hauptstraße durch hübsche Orte in die Nähe von Camembe. Hier soll es noch alte Panzer aus Zeiten des Krieges geben. Im hohen Gras finden wir lediglich einen und wir wagen es nicht, näher heranzugehen. Es gibt immer noch über 15 Millionen Mienen verschiedenster Art in Angola. Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht mindestens einen Menschen sehen, der entweder im Rollstuhl sitzt oder ein Bein verloren hat. Pro Monat gibt es 60 Verletzte/Tote!!

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Zum Weiterfahren ist es nun zu spät. Wir suchen uns ein minenfreies Plätzchen und finden direkt neben der Straße einen Platz, an dem Sand abgegraben wird. Gut, hier sind schon Lkw und Bagger kreuz und quer gefahren. Hier sollten wir sicher sein. Und zum Pipi machen gehen wir dann einfach gar nicht erst ins Gebüsch. Zwinkerndes Smiley

Abends wechselt Didi den Dieselfilter. Es wurde Zeit, denn VAnGO hat angefangen sich mit Schluckauf zu beschweren. Die Qualität des Diesels ist in Afrika extrem schlecht. Angola ist aber der Spitzenreiter bisher. Wir bemerken dies durch Leistungsverlust, stark erhöhtem Verbrauch und dicken schwarzen Rußwolken, die wir manchmal hinterlassen.

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Das hier ist kein Ölfilter sondern ein Dieselfilter! Das schwarze Zeug, das er herausgefiltert hat ist schwer verdaulich.

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Wir verdauen unsere Eindrücke bei einem Bier. Angola ist faszinierend und erschreckend zugleich.

Pedras Negras

26.04.2017

Auf dem Weg zu den schwarzen Felsen wird uns der Weg von der Polizei versperrt. Kurz vor dem kleineren Städtchen Lucala dürfen wir plötzlich nicht mehr weiter? Umfahren kann man diesen Streckenabschnitt leider nicht, es sei denn man nimmt 350 km Umweg in Kauf… Wir sind nicht die einzigen, die nicht weiter dürfen. Am Straßenrand stehen schon ca. 10 weitere Fahrzeuge.

Über der Stadt sehen wir zwei Armeehubschrauber kreisen. “Die suchen jemanden”, denken wir. “Hat da jemand eventuell die Brücke gesprengt?” Es stehen in wenigen Monaten Wahlen an und da weiß man ja nie…

Nur ca. 20 min. später dürfen alle weiterfahren. Nach allem was wir sehen –Menschenaufläufe, Flaggen, Parteibändchen- nehmen wir an, dass der Präsidentschaftskandidat mit den Helikoptern zu einer Rede eingeflogen war und aus Sicherheitsgründen der komplette Straßenverkehr gestoppt wurde. Kurz nachdem die Hubschrauber weg geflogen sind, dürfen wir nämlich weiter fahren.

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Kurz nachdem man von der Hauptstraße bei Cacuso abbiegt, sieht man in der Ferne schon die Pedras Negras. Sie wechseln je nach Jahreszeit ihre Farbe. Es handelt sich um Konglomeratgestein, wobei es rätselhaft ist, wie das hierher gekommen ist. Weit und breit ist es sonst nirgends zu finden. Wir parken direkt auf einem Felsen mit wunderschöner Aussicht auf die umliegende Ebene. Ein idealer Campground wie wir finden

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Am nächsten Tag entdecken wir, dass wir nicht weit von den versteinerten Fußabdrücken einer Königin übernachten haben. Sie nahm ein Bad und wurde von Soldaten entdeckt, die sie nackt sahen. Als die Dame flüchtete hinterließ sie ihre Fußabdrücke im Stein so sagt die Sage.

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Eine steile Treppe führt zum Gipfel einer der runden Felsen. Es ist heiß. Die Landschaft ist wunderschön. Wir laufen sehr vorsichtig. Die Spuren des Krieges sind auch hier immer noch zu sehen und Minen ein echtes Problem in Angola.

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Man sagt das in Angola noch heute 60 Personen pro Monat! durch Minen verletzt werden. Unfassbar diese Zahl.

Angola zählt zu den Ländern der Welt, in welchen die meisten Minen liegen. Da wird man automatisch sehr vorsichtig wenn man die Straße verlässt.

Luanda Club Naval

24.04.2017

Luanda ist die Hauptstadt Angolas und gerade hier erkennt man die Aufbruchstimmung des Landes. Leider hat aber auch hier die Wirtschaftskrise, vor allem die einbrechenden Ölpreise Einfluss genommen auf den Bauboom der vergangenen 10 Jahre. Viele Baustellen stehen still.

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Wie in allen Großstädten Afrikas leben Reich und Arm dicht aneinander. Es ist immer wieder erschreckend für uns was Armut hier bedeutet.

Die Lebensumstände vieler sind für Mitteleuropäer einfach nicht vorstellbar. Umso mehr wundert es, dass es nicht zu größeren Konflikten kommt zwischen Reich und Arm.

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Townships…

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…direkt neben der Strandpromenade.

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Von einem Freund haben wir erfahren, dass direkt in der Stadt ein Bootshafen liegt und der dortige Manager extrem Overlanderfreundlich ist. Man darf auf dem bewachten Parkplatz übernachten und die clubeigenen Duschen und Toiletten benutzen. Und Internet gibt es hier auch. Das ganze natürlich völlig kostenfrei!

Da müssen wir hin!

Die Eingangsschranke lässt man uns sofort passieren und wir müssen schon etwas herumfragen bis uns das Büro von Bruno gezeigt wird.

Der Manager begrüßt uns freudig und fragt sofort, ob wir hier übernachten wollen.

Ja gerne natürlich!

Er zeigt uns alles und meint, dass wir so lange bleiben sollen wie wir wollen. Luanda ist schön und es wäre schade, wenn wir morgen schon wieder weiterfahren.

Es klingt schon fast wie eine Bitte an uns und wir sind von dieser Gastfreundschaft wirklich überwältigt.

Um ehrlich zu sein, fühle ich mich hier fast wie auf Arbeit……aber das muss ja nichts Schlimmes sein Cooles Smiley

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Am nächsten Tag machen wir erst mal ……..gar nichts Engel

Naja so ganz stimmt das nicht. Wir erledigen ein paar Kleinigkeiten, die in den letzten Wochen liegengeblieben sind, surfen im Internet und genießen das tolle Wetter, die Aussicht und die freundlichen Leute, die hier vorbei kommen. Viele sind neugierig und fragen woher und wohin und teilen uns mit wie toll sie das finden. Angolaner scheinen extrem offen zu sein und reisefreudig.

Immer wieder begegnet uns hier auch das fast schon übertriebene Thumps up. Ein typische Geste der Angolaner für ein OK, alles klar.

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Nach diesem Faulenzertag sind wir bereit für einen “Stadtbummel”. Wir wollen die Festung besuchen in der ein Militärmuseum untergebracht ist.

Auf dem Weg dorthin sehen wir Altes und Neues.

Vom Krieg gekennzeichnete

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toll renovierte

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und neu gebaute Häuser direkt nebeneinander.

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Das Museum: Etwas kommunistischer Stil ist doch übrig geblieben oder?

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Im Außenbereich stehen viele Kriegsfahrzeuge, die stellenweise noch Spuren zeigen, die sie vom Krieg davongetragen haben.

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Dieser lustige Geselle hat uns doch sehr zum Schmunzeln gebracht. Ich überlege immer noch, an wen er mich erinnert!

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Es gibt auch noch einen Innenbereich, in dem einige Waffen ausgestellt sind und der die Geschichte Angolas erzählt. Natürlich vor allem die lange Zeit des Bürgerkrieges. Sicher wäre es sehr interessant zu wissen, warum genau ein Volk in solche Zwiespalt kommen kann, aber leider ist alles in Portugiesisch beschrieben und wir verstehen garnix…..

Letztendlich kam kurz nach der Unabhängigkeit Angolas die Frage auf, ob man lieber ein kommunistischer oder ein demokratischer Staat werden will. Deshalb schlug man sich schnell die Köpfe ein und USA Südafrika, Kuba und Russland halfen gerne mit Waffen und Fahrzeuglieferungen aus um das ganze zu unterstützen Teufel

Leider fahren hier auch immer noch eine Menge Unimogs herum. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob diese zu Kriegszwecken geliefert wurden oder Überbleibsel sind aus Hilfsorganisationen.

Das Interessante und irrsinnige ist, dass Angola von 1961 bis 1974 einen Krieg der Unabhängigkeit geführt hat. Kaum war man unabhängig, schlug man sich von 1975 bis 2002 weiter. Scheinbar konnten einige Zeitgenossen nichts Besseres mit ihrer Zeit anzufangen. Insgesamt also hat das Land 41 Jahre ohne Unterbrechung Krieg mit sich selbst geführt.

Über 500000 Menschen fanden den Tod und über eine Millionen gelten als vermisst, so die offiziellen Zahlen. Die Wahrheit dürfte weit darüber liegen, da Volkszählungen in diesem Zeitraum nie stattfanden und selbst heute noch die Bevölkerungsanzahl nur grob geschätzt werden kann.

Wir haben einige Leute hier kennengelernt, die etwas älter sind als wir und eigentlich nur Kampf und Leid gesehen haben in ihrem Leben.

Vielleicht ist man gerade deshalb hier so superfreundlich und hilfsbereit?

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Außen hat man einen schönen Blick auf Luanda

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Witzig ist, dass eine Kanone direkt auf den Präsidentenpalast zeigt!

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Anschließend schlendern wir noch die Strandpromenade entlang und genießen die westliche Atmosphäre, auf die wir so lange verzichten mussten.

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Dieser Mann hier paddelt den lieben langen Tag im flachen Wasser direkt an der Promenade, um einen Fisch zu bekommen, der ihm etwas den Magen füllt. Wohlgemerkt immer in der prallen Sonne bei knapp 40 Grad…..

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…während keine 20 Meter davon entfernt die Oberschicht im (auch für uns zu teurem) Strandkaffee sitzt und beim Pina Colada über das Meer schaut.

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Wir fühlen uns in solchen Momenten schon sehr unwohl in unserer weißen Haut. Verlegenes Smiley

Direkt gegenüber ist auch die Nationalbank Angolas. Beim Bestaunen des Prachtbaues entdecken wir durch Zufall nebenan eine Treppe, die auf einem Platz nach unten verschwindet. Schaut aus wie ein U Bahnhof denken wir. Aber nachdem das ja nicht sein kann hier und wir extrem neugierige Gesellen sind, laufen wir da einfach mal runter.

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Wir kommen in das Museum des Geldes, das natürlich zur Bank gehört. Wir werden freundlich hereingebeten. Eintritt kostet es nicht und es ist schön kühl dort unten. Was könnte uns also aufhalten?Nur ein Scherz

Leider ist fotographieren verboten, und außer viel Geldscheinen aller möglicher Länder und natürlich der Geschichte des angolanischen Kwanza -der den Namen vom Kwanza Fluss hat – gibt es wenig zu sehen.

Aber eines wird mir immer in Erinnerung bleiben!

In einem Plexiglaskasten mit zwei Öffnungen, in die gerade so die Hände passen liegt ein Goldbarren! Und zwar ein Goldbarren der sogar Dagobert Duck in Verzückung gebracht hätte. Ganze 12 kg wiegt das gute Stück und jeder der mag kann hineinlangen und versuchen das schwere glatte Monstrum in die Hand zu nehmen. Dies ist gar nicht so leicht denn selbst der Aufseher schafft es nicht!

Doch deutsche Mechanikerhände packen wie ein Schraubstock zu und halten das gute Stück Edelmetall ganz fest. Natürlich gibt es keine Chance, dass ich den Barren herausbekomme und auch der Versuch ganz unauffällig etwas mit meinem Fingernagel von der Oberfläche abzukratzen misslingt. Engel

Ich gebe auf und lege dem Aufseher das Stück so hin, dass auch er es einmal in seinen Händen halten kann. Zwinkerndes Smiley

Am Abend kommt uns Wolfram auf dem Parkplatz besuchen. Er hat von uns gehört und bringt auch seinen Sohn Eddi und dessen Frau Nina mit Tochter Alice mit, um ein Bier uns zu trinken.

Wolfram ist deutschstämmig lebt aber schon über 40 Jahre in Angola. Auch er hat viel erlebt in dieser Zeit….

Wie viel Angolaner ist auch seine Leidenschaft mit dem OffRoader auf Tour zu gehen, um das Land zu erkunden. Fast die Hälfte aller 4×4 Fahrzeuge hier haben ein Dachzelt aufgeschnallt und sehen aus, als ob man gerade in den Urlaub fährt. Man hält sich hier bereit fürs Wochenende und genießt die schöne Natur in vollen Zügen, wenn man es sich leisten kann.

Wir bekommen an diesem Abend unwahrscheinlich viele Insidertipps, welche Orte wir unbedingt besuchen müssen und welche Strecken dazu am besten zu befahren sind.

Vielen Dank noch mal an Euch!

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Vollgepackt mit so vielen Tipps machen wir uns am nächsten Morgen gleich auf ins Abenteuer.

Ciao Club Naval, wir kommen bald wieder!

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Shipwreck Beach

22.04.2017

Ganz in der Nähe von Luanda gibt es einen Strand an dem unzählige Schiffswracks liegen. Auch in Luanda selbst sollen einige sein. Aber außerhalb der Stadt ist es natürlich viel schöner anzusehen sagt man.

Mit der wildromantischen Steilküste im Hintergrund ist es spektakulär und wir denken uns, dass sich das auch nach einem guten Übernachtungsplatz anhört. Cooles Smiley

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Leider ist es Dani nicht so wohl an diesem Tag. Sie hat schlecht geschlafen und ist müde. Auch der Magen drückt etwas……

Auf dem holprigen Feldweg zu den Wracks passiert es dann, sie lässt sich das Frühstück noch einmal durch den Kopf gehen und wir beschließen, egal was uns dort vorne erwartet, wir werden dort rasten und übernachten.

Von der weiteren Fahrt bekommt sie nicht mehr viel mit. Weinendes Smiley

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Leider sieht man hier aber auch gut, was sonst so alles angespült wird…..es schockt uns immer wieder wie viel Plastikmüll für uns unsichtbar in den Weltmeeren treibt.Teufel

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Gottlob finden wir an einer Anhöhe ein herrliches Plätzchen, das uns auch eine kleine Brise kühler Meeresluft verspricht. Es ist kochend heiß und die Tagestemperatur kratzt an den 40 Grad.

Aber hier lässt es sich aushalten findet auch Dani und ich pflege und hege sie die nächsten 2 Tage hier so gut ich kann. Nur ein Scherz

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Sie schläft fast den ganzen Tag, hat etwas Fieber und die Bauchschmerzen werden nur langsam besser. Wir fürchten, dass es eine beginnende Malaria ist….Trauriges Smiley

Dani hatte –im Gegensatz zu mir- die letzten Wochen eine Malariaprofilaxe eingenommen, um möglichst auszuschließen gerade im Kongo krank zu werden. Es kann aber passieren, dass man trotzdem Malaria bekommt. Die Anzeichen dafür sind dann oft schlecht zu bewerten und häufig auch abgeschwächt.Was tun in einem Land, in dem man kein Wort versteht und somit ein Arztbesuch zur Farce wird? Wir behandeln erst einmal selbst und Dani nimmt vorsorglich Coartem ein, das wir als Notfallmittel dabei haben. Dieses Malariamittel hat auch mir gut geholfen und wird in hohen Dosen auch von den lokalen Ärzten gerne gegeben.

Während Dani den ganzen Tag pennt, inspiziere ich die nähere Umgebung und mache ein paar Bilder. Engel

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Warum hier so viele Wracks liegen haben wir leider nicht herausbekommen. Liegt es an kriegerischen Auseinandersetzungen der vergangenen Jahren oder ist eine Meeresströmung daran Schuld? Auch gibt es hier sehr viele Sandbänke. Wer weiß, aber zum schön Anschauen wurden sie sicherlich nicht hierher gebracht.

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Ölplattform bei Sonnenuntergang,

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und in der Nacht…..von unserem Bett aus sehr gut zu sehen.

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Ein wunderschöner Platz ist das hier. Und letztendlich genießen wir alle die Zwangspause. Es ist immer wieder schön auch mal etwas sesshaft zu werden und für kurze Zeit  das Vagabundenleben aufzugeben.

Nach zwei Tagen geht es Dani dank der guten Pflege wieder besser und ich habe mächtig Sonnenbrand Verspotten.

Wir machen uns also auf den Weg in die Stadt Lubango.

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Dies scheint ein Überbleibsel zu sein vom Krieg denke ich?

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Bei einem Stopp am Supermarkt sehe ich das hier. Sehr einfallsreich finde ich, wenn auch die Lichtausbeute etwas mager sein dürfte.

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Über N`Zeto zum Strand

20.04.2017

N`Zeto ist eine Stadt im Umbruch. Hier sieht man deutlich die Spuren des Krieges und des Wandels. Straßen werden gebaut, Gebäude renoviert oder neu gebaut. Es wird irgendwann sicher einmal ein sehr schnuckeliges Städtchen sein. (Fotos gibt es leider keine)

Wir kaufen eine SIM Karte (endlich wieder InternetSmiley) und nutzen dies beim Hamburger Essen (lecker) sofort ausgiebig. Wie drei Süchtige sitzen wir am Tisch und jeder starrt in sein Handy/Laptop. Einfach fürchterlich….Nachdenkliches Smiley

Auch hier fragen wir nach Wasser. Wir müssen unbedingt unsere Tanks auffüllen. Wir brauchen es zum Kochen, Trinken, Spülen, Duschen… So wenig Wasser –nur noch 3 Liter- hatten wir noch nie. Und wir hatten noch nie so viel Probleme Wasser zu finden. Das, was man von Westafrika erwartet (kaum Wasser oder lediglich Zugang zu schmutzigem Wasser), trifft für Angola zu.

An einer Tankstelle dürfen wir auffüllen. Gelbes Wasser… nun denn… guter Test für unseren Wasserfilter.

Glücklich fahren wir zum Strand wenige Kilometer südlich von N´Zeto. Hier relaxen wir erst mal etwas, waschen Wäsche und lassen uns von den hohen Wellen herumwirbeln.

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Erster Eindruck in Angola – M´banza Congo

19.04.2017

Die Kleinstadt M`banza Congo ist nicht wirklich anders, wie die übrigen westafrikanischen Städte. Hier steht jedoch die erste Kirche Zentralafrikas.

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Wir verbringen nicht viel Zeit hier. Eigentlich möchten wir hier tanken. Doch es gibt ein Problem. Benzin und Diesel wären vorhanden, aber es gibt keinen Strom, der die Pumpe der Zapfsäule zum Laufen bringt. Die Autos stehen Schlange, denn auch im Rest von Angola soll es Spritmangel geben. So wartet man, bis der Strom wieder vorhanden ist, wann immer das auch sein mag, damit man seinen Platz in der Warteschlange nicht verliert. Wir haben noch genügend Sprit, um bis zur nächsten ca. 140 km entfernten Tankstelle zu fahren. Mal sehen, ob wir dort tanken können…

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Der erste Eindruck ist: Nette Menschen, wunderschöne Landschaft, vom Krieg und Minen gezeichnete Menschen (viele haben nur noch ein Bein), Wasserknappheit (wir finden keinen einzigen Brunnen, der Wasser enthält), viel Armut aber auch großer Reichtum weniger Menschen.

Von Luozi bis zur Grenzestadt Luvo

18.04.2017

Durch das lange Warten auf die Fähre sind wir ein bisschen spät dran. Wir können nicht mehr allzu weit fahren bevor es dunkel wird. Wir suchen uns wieder einen netten Schlafplatz und fahren am nächsten Morgen weiter.

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Es vergeht kein Tag auf dieser Strecke, an dem wir nicht anderen Menschen helfen. Doch dieser überladene Truck ist für unsere Winde viel zu schwer. Außerdem hat er eh einen Motorschaden und kann nicht weiter fahren. Er muss auf anderweitige Hilfe warten.

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Kurz vor Luvo sollen wir für eine schlechte Piste road tax bezahlen. 25 US Dollar möchte man hier von uns haben. Der Trick, dass wir keine Congo Dollar haben zieht hier nicht, da gleich neben dem auf Ölfässern ruhenden Schlagbaum ein Container steht, in dem man Geld wechseln kann. Es ist eine offizielle Bank. Alles ist hier bestens organisiert…..Erzürnt

Also müssen wir die Strategie ändern. Wir schauen auf die Preistafel und entdecken, dass Einheimische lediglich 1,50 US Dollar bezahlen müssen. Das geht ja. Zwinkerndes Smiley Der Beamte zieht uns vor die Preisliste für nicht kongolesische Fahrzeuge. Hier deutet er auf den zweit teuersten Preis, eben die 25 Dollar. Das ist uns definitiv zu teuer. Didi fragt, für was die seien. Der Beamte meint, dass das Straßensteuern seien. Didi nimmt den Mann an die Hand und sagt: “Komm mit. Ich zeig dir was.” Perplex und weil er ja an der Hand genommen ist, geht der Mann mit zu VAnGO, wo Didi auf die Plakette der deutschen Zulassungsstelle deutet: “Schau. Ich bezahle bereits in Deutschland Steuern. Somit sind sämtlich Steuern und Straßengebühren in allen übrigen Ländern der Welt abgegolten. Ich werde, sobald ich wieder in Deutschland bin, der deutschen Regierung sämtliche Länder auflisten, durch die ich gefahren bin und diese wird dann eurer Regierung Geld für die Straßenbenutzung überweisen.”Party-Smiley  Der Mann scheint überzeugt und muss jetzt nur noch seinen Kollegen für Didis Argumente begeistern. Der ist nicht so blauäugig und will lieber den Chef befragen. Francois ist ein netter Chef und dieser lässt uns ohne das wir auch nur einen Cent bezahlen müssen, ziehen. Smiley

Nach wenigen Kilometern auf der steuerpflichtigen Piste kommen wir an die Grenze bei Luvo. Der Ort auf kongolesischer Seite wirkt wie im Film Mad Max 3. Es gibt lediglich Wellblechhäuser, die die gleiche Farbe haben wie der Straßengraben und die ganze Umgebung. Alles ist in einem bräunlich-rostigen Ton gehalten. Selbst die Kleidung der Menschen, die Fahrzeuge, die Straßenstände – alles hat die gleiche Farbe. Überall liegt Müll herum. Plastikmüll. Essensabfälle. Schwarze Öllachen und andere ungesund aussehenden Flüssigkeiten säumen den Straßenrand. Hier möchte man weder anhalten, noch aussteigen. Ich verriegele die Türen und kurbele die Fenster etwas hoch.

Wir müssen an etlichen Schlagbäumen anhalten, bevor wir in das eingezäunte Gelände der Immigrationsbehörde einfahren können. Hier geht es etwas gesitteter zu. Die Beamten sind freundlich und es dauert nicht lange, bis wir unseren Ausreisestempel in den Pass gedrückt bekommen. Währenddessen beobachten wir das Treiben innerhalb und außerhalb des Geländes und sehen einen Mann, der einen Gefrier-Kühlkombination der großen Sorte (als ca 1,80m hoch!) auf dem Kopf trägt. Leider gibt es hier kein Foto. Aber drei Augenpaare haben es gesehen und es ist wirklich passiert.

Auffallend viele -wohl vom angolanischen Krieg- Verletzte passieren in Rollstühlen oder auf den Dreirädern die Grenze. Weshalb wir gerade hier so viele sehen, bleibt uns unklar.

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Im Niemandsland tauschen wir unsere Dollar in angolanische Kwanza. Der Schwarzmarktkurs ist mehr als doppelt so gut, wie der offizielle Umtauschkurs. Nun sind wir (halb)Millionäre. Zwinkerndes Smiley

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Die Prozedur an der Grenze hat einige Stunden in Anspruch genommen. Also übernachten wir an der Grenze, aber auf angolanischer Seite. Hier ist es sauber (es gibt hier offiziell angestellte Straßenkehrer!), korrekt und wir fühlen uns sicher.

Die Beamten hier sind sehr effizient und regeltreu. Zunächst möchte man das Carnet nicht stempeln da Angola nicht aufgelistet ist, aber Didi hat ja die Gabe Menschen von der Richtigkeit seines Standpunktes zu überzeugen und so wird auch hier unser Carnet letztendlich abgestempelt.

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Luozi und unsere Überquerung des Kongo Rivers

17.04.2017

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Luozi, unsere erste Stadt, der wir in der demokratischen Rep. Kongo einen Besuch abstatten.

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Wir fahren sofort zur Zollbehörde, um den Stempel ins Carnet zu bekommen. Der Beamte ist sehr freundlich, bietet uns sofort Stühle an und nach 10 Minuten sind wir wieder draußen.

Nun gehen wir erst einmal auf den Markt. Wir müssen Geld am Schwarzmarkt tauschen, etwas zu Essen kaufen und vielleicht finden wir sogar ein Restaurant? Tagträume Flirten - Frau

Es wird feste gezockt hier in Luozi. Geld scheint also vorhanden zu sein bei der Bevölkerung, denken wir uns. Natürlich sind dabei auch immer Zigaretten und Bier im Spiel. Das gibt es ja auch nicht umsonst hier.

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Alle sind freundlich und grüßen uns herzlich, als wir durch die Straßen schlendern.

Auch finden wir eine Wechselstube. Wir sind nun Millionäre Cooles Smiley

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Man mag es nicht glauben, aber dieser Mann hat tausende von US Dollars in seiner unverschlossenen Schublade liegen. Als  wir ihn nach einen Platz fragen, an dem wir etwas essen können lässt er alles einfach liegen und geht mit uns einen Häuserblock weiter. Soviel zum gefährlichen, kriminellen Kongo denken wir uns. Als wir ihn fragen ob er keine Angst hätte, dass etwas gestohlen wird scheint er erst einmal unsere Frage nicht zu verstehen. “Nein nein, das ist kein Problem”, sagt er dann. Smiley

Unser Essenswunsch wird also erhört! Wir haben die Auswahl zwischen diesen zwei Restaurants:

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Lecker war es!

Neben wenig Gemüse und keinem Obst gibt es einen Schraubengroßhandel hier

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und eine Tankstelle.

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Was will man also mehr.

Als wir zu unserem Auto zurückkommen, werden wir erwartet. Ein grimmig dreinschauender Polizist erklärt uns, dass wir ihm folgen sollen zur Station.

Ach ja…..warum erkenne ich diese Typen immer sofort. Ist schon klar was er will.

Da sitzen wir also in seiner armseligen Stube. Er uns gegenüber mit seiner prunkvollen goldenen Armbanduhr und er füllt Formulare aus. Dieselben, die wir schon beim Immigrationsbeamten, der wohl nicht schreiben kann, 100 km zuvor ausgefüllt hatten.

Schön, wir haben ja Zeit und es hat auch nur knapp 40 Grad……Teufel

Aber mittlerweile sind wir alle so abgebrüht, dass uns selbst das nicht die kleinste Änderung unseres Blutdruckes bewirken kann. Wir sitzen da und unterhalten uns, machen Witze und schmieden Pläne wie wir weiterfahren.

Natürlich erklären wir ihm, dass wir schon längst den Stempel im Pass haben und er sich das Ganze eigentlich sparen könnte, aber er ist natürlich anderer Meinung. Warum er sich die Mühe macht erfahren wir bald.

Als er alles ausgefüllt hat schaut er mich an und sagt:

“10 US Dollar.”

Ich schaue ihn an und kippe den Kopf seitlich:

“Bitte? …..für was?”

“Für den Stempel im Pass.”

Ich lache ihn freundlich an, wie wenn er einen guten Witz gemacht hat und sage:

“Ich will keinen Stempel haben, den willst Du reinmachen in meinen Pass. Deshalb musst Du mir etwas bezahlen!”

Er schaut mich unfreundlich an…..das mag er nun gar nicht hören.

Ok denke ich mir dann halt anders. Ich beuge mich über den Tisch und sage:

“Schau mal, ich zeige dir etwas” und greife mir dabei meinen Pass von seinem Tisch.

Ich zeige ihm den Stempel, der schon im Pass ist und sage:

“Ich habe schon den Stempel und ich zahle NICHTS.”

Als er den Pass wieder haben will behalte ich ihn zunächst. Da er dummerweise aber noch die anderen Pässe hat und ich unnötigen Stress vermeiden will, gebe ich ihm meinen auch wieder.

Nun reden wir zu dritt auf ihn ein und machen ihm klar, dass er mit seinen Forderungen bei uns auf die Falschen getroffen ist. Noch nie haben wir bezahlt und werden das auch keinesfalls tun. Kein Stempel dieser Welt, der in unseren Pass gedrückt wurde, hat oder wird Geld kosten.

Punkt aus fertig…..

Als ich ihm fordernd die Hand ausstrecke, gibt er mir die Pässe zurück. Wir bedanken uns freundlich und lassen einen enttäuschten Beamten zurück, der eben eine Zusatzeinnahme in Höhe eines halben Monatslohnes verloren hat….Nach oben zeigen

 

Wir fahren raus aus der Stadt, um wenige Meter später an einem Highlight einer Afrikadurchquerung anzukommen.

Der Congo River oder auch Zaire River genannt.

Er ist der tiefste Fluss der Welt mit einer Tiefe von über 220 Metern und der zweitgrößte Fluss der Welt (nach dem Amazonas)  Er hat eine Länge von 4700 km, kreuzt den Äquator 2 mal und beansprucht 13% der gesamten afrikanischen Landmasse!

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Und da müssen wir jetzt rüber!

Nein nicht so…..

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wir nehmen die Fähre.

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Fährfahrten in Afrika sind immer wieder ein kleines Abenteuer. Nicht selten gehen sie unter oder treiben mit defektem Motor irgendwohin. Immer gibt es auch harte Verhandlungen (gerade mit Weißen) über den Preis der Überfahrt. Und meist wird ein Preis verlangt, dass man denken mag, man kauft die ganze Fähre mitsamt Besatzung.

Nicht so jedoch hier! Eine große Ausnahme. Der Preis ist fix und er ist fair! Es gibt ein Preisschild.

Wir bezahlen 20 USD. Gib mir Fünf!

Das ist die Anfahrt zum Anlegesteg,

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wo der hier auch erst einmal hängen bleibt……keine Ahnung wann und wie er jemals den Hang hinaufkommt

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Egal, nun sind wir dran.

Die Fähre besteht aus drei kleinen piroggenähnlichen Booten, welche mit den Planken, auf denen wir nun stehen miteinander verbunden sind.

Funktioniert….bisher, wenn nicht – der Fluss ist ja nur 220 Meter tief. Strebersmiley

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Er hat keine Bedenken.

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Er hier vieleicht?

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Und sie?

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Dani jedenfalls nicht.

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Geschafft!

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Ob er hier weiß, dass man den Helm anders herum aufsetzt? Ich habe es ihm nicht verraten Vor Lachen auf dem Boden wälzen

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Sein Kollege ist smarter, er fährt und steht immer im Schatten.

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Die hier scheinen ewig zu laufen, auch wenn er aussieht, als ob er eben erst aus dem Fluss gezogen wurde.

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Wir jedenfalls haben nun wieder “festen” Boden unter den Rädern,

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und schlagen abermals ein “wild camp” am Straßenrand auf.

Wir genießen die Abendsonne und die extreme Freundlichkeit der Menschen, die am Abend noch hier vorbeilaufen. Kongo DRC ist ein fantastisches Land und wir lieben es….

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…und genießen die Wildheit, mit der es im nächsten Land Angola vorbei sein wird, in vollen Zügen.

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Wir müssen nach Luozi

16.04.2017

Wir müssen trotzdem nach Luozi und unser Carnet abstempeln lassen. Was soll s, der Weg ist ja bekanntlich das Ziel. Wieder suchen wir uns nicht den bequemsten Weg, sondern eher einen außergewöhnlichen. Nun ja etwas verfahren haben wir uns auch dabei glauben wir.Strebersmiley

Zunächst fahren wir auf einem halbwegs erkennbaren Weg, der bald aber so schmal wird, dass wir annehmen, dass er unmöglich noch 100 km so weitergehen kann. Es ist mehr ein Trampelpfad und wird von zweispurigen Fahrzeugen wohl eher selten benutzt. 

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Nach einigen Kilometern wird er aber wieder breiter, so dass wir Hoffnung schöpfen.

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Dan hat an einem starken Ast, der in den Weg geragt hat den Kotflügel seines Jeeps abgerissen. Er ist aber schnell wieder mit Kabelbinder und Tape fixiert. Das sollte die nächsten 50000 km locker halten.Cooles Smiley

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In einem Dorf fragen wir sicherheitshalber noch einmal nach, ob wir hier wirklich richtig sind. Nachdem uns dies von der netten Dame bestätigt wird, kann ja nichts mehr schief gehen.

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Schulsystem im Aufbruch:

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Auffallend im Kongo ist, dass die Menschen hier unwahrscheinlich freundlich sind. Gerade in diesem Teil, in dem man augenscheinlich keine Touristen gewohnt ist, ist die Herzlichkeit mit der man uns überall empfängt unfassbar.

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In Afrika trägt Frau alles auf dem Kopf. So hat man beide Hände frei für wichtigere Dinge. Sehr praktisch eigentlich…..

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….und manchmal durchaus schön anzusehen.

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Beim Straßenbau darf man im Kongo aber gerne noch etwas sorgfältiger sein, finden wir. Party-Smiley

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Wir kommen nur langsam voran -heute nur knapp 40km- und so schlagen wir, wie so oft, unser Nachtlager direkt am Straßenrand auf. Außer Fußgängern und vielleicht mal einem Moped kommt hier eh keiner vorbei.

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Natürlich sind die Bewohner des nächsten Dorfes sehr interessiert an uns. Solche komischen Typen sieht man hier selten und so bleiben alle bis Sonnenuntergang bei uns stehen und beobachten uns ganz genau.

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Und weil das noch gut 2 Stunden dauert nutzt man die Zeit gleich, um die Haare zu machen. Auch gut, denn so haben auch wir etwas zum Bestaunen.Smiley mit herausgestreckter Zunge

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Wie erwartet, die Sonne geht unter und alles geht nach Hause.

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Am nächsten Morgen bekommen wir wieder Besuch und hier verschenken wir die ersten Brillen. Die Menschen haben hier keinerlei Zugang zu ärztlicher Versorgung. Wir haben in DRC noch kein einziges Krankenhaus gesehen. Hier, so denken wir, kann Schorsch s Wunsch wahr werden. Schorsch ist der Vater eines sehr guten Freundes von Dani. Es sind seine Brillen, die wir verschenken. Er hat sie gesammelt und immer den Wunsch gehegt, sie eines Tages nach Afrika zu schicken. Die beiden Männer werden die Brillen an die richtigen Menschen weiter geben, da sind wir uns sicher. Im Foto sind sie ein bisschen steif, aber sie haben sich wie die Schneekönige gefreut. Danke Schorsch Smiley

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Danach machen wir uns gleich auf, denn der Weg ist noch lange,

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aber die wunderschöne Landschaft entschädigt uns für die Strapazen des langsamen Dahingehoppels.

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Anhalter:

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Dieses Fahrrad stammt wohl noch aus der Kolonialzeit? Top in Schuss wie der Fahrer auch.Cooles Smiley

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Wir begegnen eher selten anderen Fahrzeugen. Aber wenn dann stecken sie immer fest!

Nachdem wir ja freundliche Menschen sind, helfen wir natürlich gerne und so gut wir können! Einmal davon abgesehen kommen wir ja sonst eh nicht daran vorbei.Vor Lachen auf dem Boden wälzen

Eine langwierige Bergungsaktion folgt hier.

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Einzig diesem Beifahrer scheint alles am A…. vorbeizugehen Smiley mit geöffnetem Mund

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Glücklich ist der, der nicht mittendurch muss.

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Es fängt das Regnen an,

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womit sich schnell die Straßenverhältnisse wieder minimal verschlechtern,

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und wir deshalb kurzentschlossen hinter einem Schulgebäude unseren Campground eröffnen.

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Das hat den riesen Vorteil, dass man am nächsten Morgen keinen Wecker benötigt und mit interessanten Dingen bespaßt wird.

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Nein diese Kinder waren wirklich total lieb und zurückhaltend. Wir haben es sehr genossen, hier Gast sein zu dürfen.

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Weiter gehts, immer noch Richtung Luozi.

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